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Ich meinte auch für EA selber die Produktion. Dass sie uns da immer nen guten Preis zahlen lassen auch wenn es für sie billiger werden sollte, ist wohl klar. ;)
In Indien werden die sich sicher auch nicht wegen der Arbeitszeiten beschweren. Junker |
Das mit Indien ist nicht mal so abwägig ;)
Es gibt auch Schweizer Firmen die das schon gemacht haben, aber hald in sehr kleinem stiel, so 40 Leute oder so. Aber immerhin, diese 40 arbeiten dort zum Preis von 5. |
Ja die solten echt mal eine Firma machen!!
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tja, was soll ich sagen, hab bisher in 3 IT-Firmen gearbeitet und ne 40-Stunden Woche hatte ich nirgends. 10-12 Stunden am Tag ist anscheinend normal in der Branche, nur im Gegensatz zu EA, war bei zumindest fast jeder Samstag und Sonntag frei :D
Jedenfalls finde ich die derzeitige Politik-Diskussion zur Rücker zur 40-Stunden Woche schon lustig. Ich fänds cool, überhaupt mal ne 40 Stunden Woche zu haben. Ich glaub viele Leute wissen gar nicht wies in vielen IT-Unternehmen (vor allen den kleineren!) aussieht. Meine Erfahrung war, je größer und bekannter das Unternehmen, desto mehr wurde auch auf die Mitarbeiter geachtet. Logisch das es da auch Ausreißer wie EA gibt. Ein Kumpel von mir arbeitet in der Kohleindutrie, und ich könnt auch jedes mal kotzen wenn ich höre, was für nen lauen Job er da hat. Und wenn er dann tatsächlich mal ein paar Stunden mehr als die 35 in der Woche arbeiten muss, gibts dann noch Ausgleich zu den schon 30 Urlaubstagen. Achja, verdienen tut er natürlich auch mehr, da hilft mir auch mein Diplom nichts .... Das Problem liegt doch meist immer daran, dass die Zeitpläne völlig illusorisch aufgestellt werden bzw. kein Puffer für unvorhersehbare Probleme eingerechnet wird (und die gab es bis jetzt in jedem Projekt, wo ich mitgearbeitet hab). Klar kommts auch mal vor, dass man mal eher mit was fertig wird, ist aber ne sehr seltene Seltenheit *g. Ich geb ja zu, ich bin Programmierfreak, sonst würde ich so einen Job nicht machen. Nur wenn ich's nochmal entscheiden könnte - ich glaub nicht dass ich die gleiche Berufsbahn nochmal einschlagen würde. Es gibt kaum ne Branche wo die Jobs unsicherer, schlechter bezahlt und dein Wissen schneller wertlos ist wie in der IT-Industrie. Btw. Was ist Überstundenausgleich :p |
das problem an programmierern ist das sie meistens nicht ortsgebunden sind, so kann man die jobs schnell in billiglohnländer verlagern.
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Nachtrag: ich meinte oben auch 3 Monate und nicht 33 :shy:
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Spiele rauf - Lohn runter. Die Reichen werden reicher und die Armen werden ärmer.
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http://www.gamestar.de/news/pc-spiele/21611/
Die simple Frage die ich mir stelle: Warum? Sitzen diesen kleinen Entwicklerstudios ein paar kleine Manager vor, die eine dicke Abfindung erhalten und dann verkaufen? Wenn ja sollte man diese erschießen, auf offener Straße! Gebt ihnen den Tod eines Verräters! Oder sehen die alle nicht das drohende Unheil? Die hälfte der Angestellten wird entlassen und die anderen haben jetzt nen echt beschissenen Job. :nos: |
Ich glaube, daß ihnen ohne Übernahme ein Unheil droht, da sie nicht produktiv arbeiten! Erst wenn EA übernimmt und sie das doppelte für das gleiche Geld arbeiten wir deren Arbeit produktiv und sie behalten evtl. ihren Job!
Desweiteren teile ich TMOA und ahitsawin´s Meinung! |
Die Tendenz ist auch in anderen Berufen zu erkennen: In der Werbebranche (in der ich viele Jahre gejobbt habe) sind solche Arbeitszeiten wie eingangs beschrieben durchaus auch nicht unüblich, je nachdem, wie weit oben die Agentur in der Liste der Konkurrenten steht. Gesetzlich ist in Deutschland sowas eigentlich nicht möglich, aber die Cheffes verfahren nach dem einfachen Prinzip: Überstunden kriegt niemand bezahlt, das kann sich die Firma nicht leisten. Wer aber keine Überstunden, auch spätabends und am Wochenende schiebt für ein *wichtiges* Projekt (alle Projekte sind wichtig in einer Agentur), dem wird früher oder später entweder eine Abfindung gezahlt, damit er/sie geht (bei hochkarätigen Mitarbeitern), der Lehrvertrag wird nicht auf eine zeitweise oder feste Anstellung ausgedehnt, Mittelklasse-Mitarbeitern wird 'aus betrieblichen Gründen' gekündigt (was heutzutage vor jedem Arbeitsgericht Bestand hat, angesichts der fortdauernden wirtsch. Depression in D-land).
Was derzeit weltweit um sich greift (Beispiele vom "asiatischen Tiger" laß ich jetzt mal aus Platzgründen weg), ist das Resultat einer wachsenden Überbevölkerung in Kombination mit einer Form des Kapitalismus, deren Wachstumspotenzial endlich ist, da man nie berücksichtigt hat, daß die fortschreitende Technologie die Arbeitsplätze derart reduzieren würde. My two cent. |
Das ist nun mal Kapitalismus und damit werden wir leben müssen wer nicht will kann sich ja was besseres suchen ^^ (aber wer will das schon) :grrr:
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Wer es mit sich machen lässt :ka:
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wenn man keine andere absicherung hat hat man nunmal keine wirkliche wahl.
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