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Simsenetti 23-05-2005 18:45

Zitat:

Zitat von raptorsf
der Vergleich ist dumm? Inwiefern?

in der schweiz arbeiten über 70 prozent der erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich zu dem das banwesen zählt.
die deutsche wirtschaft ist dagegen auch stark durch industrie geprägt und von ihr anhängig.


Zitat:

Zitat von Derksen15
@simsenetti: deinen ersten satz versteh ich nicht. leistet.

in bayern und baden-württemberg sind die vorraussetzungen vorzüglich (z.B. durch die autoindustrie)

Redforwar 23-05-2005 19:15

Du kannst nicht sagen nur weil die Bayern jetzt mal BMW haben, das ihr alles besser ist. Es wird einfach besser gewirtschaftet. Es liegt an der Politik die hier seid Jahrzehnten herscht und die versucht kriesen auszuweichen. Was bisher nahja mehr oder weniger geklappt hat.

Simsenetti 23-05-2005 19:19

Wie erkärst du dir dann das Regionen wie Oberfranken oder die nördliche Oberpfalz wirtschaftlich unterentwickelt sind?

raptorsf 23-05-2005 20:19

Dienstleistungen sind ja wohl auch die logischste Konsequenz wenn man keine Bodenschätze hat und die Industrie wo anders billiger produzieren kann.

Die Deutschen Vorzeigeunternehmen die mir gerade einfallen (Mercedes, BMW, Audi, VW, Siemens) produzieren ja auch längst nicht mehr nur in Deutschland - wieso bloss?

Die einzige Konstante ist der stetige Wandel - das sollen sich auch mal die Gewerkschaften auf die Strin schreiben - es macht ja wohl zum Beispiel kaum Sinn das in Deutschland noch Kohle gefördert wird wenn Oel viel günstiger und effektiver vom Ausland aus importiert werden kann. (Sorry, oder wird bei Euch überhaupt noch Kohle abgebaut?)

Simsenetti 23-05-2005 20:33

Zitat:

Zitat von raptorsf
Dienstleistungen sind ja wohl auch die logischste Konsequenz wenn man keine Bodenschätze hat und die Industrie wo anders billiger produzieren kann.

das bankwesen ist logisch wenn man die gesetzeslage steuerflüchtligsfreundlich gestaltet, aber jedes land kann dies eben nicht tun.
Zitat:

Zitat von raptorsf
Die Deutschen Vorzeigeunternehmen die mir gerade einfallen (Mercedes, BMW, Audi, VW, Siemens) produzieren ja auch längst nicht mehr nur in Deutschland - wieso bloss?

ich hab beruflich jetzt nur mit siemens zu tun aber die produzieren noch in deutschland

klaus52 23-05-2005 20:37

Zitat:

Zitat von RedBasti
In der Bildungspolitik trifft die CDU oftmals meine Linie. [...] Auch der Vorschlag von Jürgen Trittin, welcher lautet das Kurssystem abzuschaffen, ist eine Idee, welche die Freiheiten der Schüler einschränkt. Ich möchte, dass jeder Schüler entsprechend seinem Können Lernfortschritte erziehlen kann ohne von anderen gehemmt oder überfordert zu werden -> Differenzierung der Schulstufen. Außerdem sollte jeder sich früh für bestimmte Fachgebiete entscheiden können. Daher würde ich das Kurssystem eher ausweiten.

Mit dem Kurssystem bist du allerdings nicht auf der Linie mit der CDU :D Jedenfalls nicht Frau Schavan, und die spielt da ja in der CDU (leider :D) keine unbedeutende Rolle. Sie hat das Kurssystem in Baden-Württemberg mehr oder weniger abgeschafft. Im großen und gazen wird wieder im Klassenverband unterrichtet... darauf näher einzugen passt aber hier grad wohl nicht rein... (bei Interesse melden) ;)

Zu Gewerkschaften: Abschaffen? :noe: Ich halte die eigentlich für ne gute Sache! Allerdings für die aktuellen Wirtschaftlichen Verhältnisse haben sie meiner Meinung nach deutlich zu viel Macht... Aber gleich ganz abschaffen halte ich für übertrieben ;)

TMOA 23-05-2005 22:18

Zitat:

Zitat von klaus52
Mit dem Kurssystem bist du allerdings nicht auf der Linie mit der CDU :D Jedenfalls nicht Frau Schavan, und die spielt da ja in der CDU (leider :D) keine unbedeutende Rolle. Sie hat das Kurssystem in Baden-Württemberg mehr oder weniger abgeschafft. Im großen und gazen wird wieder im Klassenverband unterrichtet... darauf näher einzugen passt aber hier grad wohl nicht rein... (bei Interesse melden)

Öhm, das stimmt so wie du es sagst nicht ganz. Das Kurssystem wird weiterhin aufrecht erhalten, das einzig neue sind im Prinzip die Kernkompetenzfächer, welche belegt werden müssen.

klaus52 23-05-2005 23:11

Also meine Erfahrungen, als erster Jahrgang mit dem neuen System:

Englisch, Mathe, Deutsch, Erdkunde, Geschichte, Gemeinschaftskunde im Klassenverbund... ich weiß, dass dies vom Prinzip her nicht ganz so extrem sein muss, nämlich dann, wenn man Geschichte Gemeinschaftskunde, Erdkunde als Neigungsfach wählt (was an unserer Schule nicht möglich war) - oder eine andere Sprache als Englisch als Kernkopentenzfach (und Englisch nicht als Neigungs-/Profilfach).
Das macht 16 Wochenstunden aus. Von 30 (Minimum).... oder in Anzahl der Fächer ausgedrückt: 6 von 10 im Klassenverband...
Dass das Kurssystem nicht gnaz abgeschafft wurde wollte ich durch mein "mehr oder weniger" ausdrücken... Wahlmöglichkeiten sind aber halt nur noch sehr begrenzt vorhanden... (man muss 1 Fremdsprache, Mathe , Deutsch, Erkunde, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Sport, 2 Naturwissenschaftliche Fächer (Bio/Physik/Chemie) und Musik/Kunst haben.... was also an Wahl bleibt, sofern sich je genügend Schüler für die Kurse finden: Englisch oder Französisch/Latein, Musik oder Kunst, Wähle ich Bio, Chemie, Physik oder nichts davon ab - und welche 2 Fächer will ich neben Fremdsprache, Mathe, Deutsch noch 4 stündig (mit Einschränkungen, Richtung des Profilfaches durch Wahl in 9. Klasse vorgegeben))...
Ich geb aber zu, gerade, wenn ich jetzt meine eigenen Zahlen lese :D, dass ich das mit "mehr oder weniger abgeschafft" etwas drastisch ausgedrückt habe... bei so beschränkten Wahlmöglichkeiten entspricht das aber denke ich dennoch nicht RedBastis's Vorstellungen von einer "Ausweitung" des Kurssystenms ;)
Aber eigentlicht wollte ich hier ja nicht so genau darauf eingehen :shy:

Redforwar 23-05-2005 23:26

Seid wann geht es den Oberfranken schlecht? Sry verstehe jetzt nicht ganz was du meinst. Klär mich mal bitte auf.

Ich komme selber aus Franken/Mittelfranken/Nürnberg

TMOA 23-05-2005 23:27

Das ist dann allerdings nicht an allen Schulen gleich, bei uns ist es so, dass lediglich Deutsch und Mathe in einem zwar etwas verkleinerten aber dennoch größtenteils erhaltenen Klassenverbund erhalten blieb. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie das bei euch gehen soll, dass man Geschichte, Gemeinschaftskunde und Erdkunde nicht als Neigungsfach wählen kann. Was bleibt denn dann noch übrig? Zweite Fremdsprache? Sport? Musik? BK?
Gut, ich gebe zu, man kann wenig abwählen, was mich als Schüler zwar stört aber insgesamt doch nicht allzu schlimm ist.

klaus52 24-05-2005 00:12

Viele haben 2 Naturwissenschaften 4-stündig genommen, Sport Französich und BK waren auch beliebt... das einzige andere Fach was sonst noch zustande kam, war Reli - und das nur weil wir einen ökumenischen Neigungskurs gemacht haben :D
Das es nicht gnaz so extrem wie bei uns verlaufen muss, hab ich schon von einer anderen Schule aus der Stadt mitbkoemmen - dass bei euch nicht mal mehr Englsich im Klassenverband ist finde ich krass :D Scheint die Lage im restlichen BaWü wohl irgendwie anders verlaufen zu sien, als bei uns... ;)

Aber zurück zum Thema:
Zitat:

Zitat von Redforwar
Seid wann geht es den Oberfranken schlecht? Sry verstehe jetzt nicht ganz was du meinst. Klär mich mal bitte auf.

Ich komme selber aus Franken/Mittelfranken/Nürnberg

Erstmal: Ein Bericht von Monitor vor der letzten Bundestagswahl:
http://www.politikforum.de/forum/sho...896#post225896

Dann noch etwas aktueller (und kürzer :D):
http://www.daswillichwissen.de/Bayern#Wirtschaft

AgentLie 24-05-2005 04:11

Zitat:

Zitat von raptorsf
Die einzige Konstante ist der stetige Wandel - das sollen sich auch mal die Gewerkschaften auf die Strin schreiben - es macht ja wohl zum Beispiel kaum Sinn das in Deutschland noch Kohle gefördert wird wenn Oel viel günstiger und effektiver vom Ausland aus importiert werden kann. (Sorry, oder wird bei Euch überhaupt noch Kohle abgebaut?)

Kann man so nicht einfach sagen. Deutschland fördert nicht nur Kohle, sondern stellt auch Bergbaumaschinen her. Die müssen aber auch irgendwie getestet werden und das kann nur in Deutschland geschehen. Von daher ist Bergabau in Deutschland nicht so sinnlos. Man muss immer zwei Seiten der Medaille sehen. :P . Btw. wäre ich auch für eine große Koalition um den Stillstand zu beenden.

Redforwar 24-05-2005 08:51

Zitat:

Zitat von klaus52
Viele haben 2 Naturwissenschaften 4-stündig genommen, Sport Französich und BK waren auch beliebt... das einzige andere Fach was sonst noch zustande kam, war Reli - und das nur weil wir einen ökumenischen Neigungskurs gemacht haben :D
Das es nicht gnaz so extrem wie bei uns verlaufen muss, hab ich schon von einer anderen Schule aus der Stadt mitbkoemmen - dass bei euch nicht mal mehr Englsich im Klassenverband ist finde ich krass :D Scheint die Lage im restlichen BaWü wohl irgendwie anders verlaufen zu sien, als bei uns... ;)

Aber zurück zum Thema:


Erstmal: Ein Bericht von Monitor vor der letzten Bundestagswahl:
http://www.politikforum.de/forum/sho...896#post225896

Dann noch etwas aktueller (und kürzer :D):
http://www.daswillichwissen.de/Bayern#Wirtschaft

dann siehe man diesen satz "Diese Regionen weisen teilweise Arbeitslosenzahlen von über 10% auf. In den letzten Jahren konnten hier allerdings sehr gute Fortschritte in der Entwicklung vorgewiesen werden."

TMOA 24-05-2005 10:29

Zitat:

Zitat von Agent Lie
Btw. wäre ich auch für eine große Koalition um den Stillstand zu beenden.

Wobei eine große Koalition der Abschaffung der Demokratie in unserem Land gleich kommen würde.

raptorsf 24-05-2005 11:21

bin ja kein Verfassungrechtler, aber ich finde so wie Schröder vorgeht ist eher demokratie- oder verfassungefeindlich.

Er will mit der Vertrauenfrage - welcher er mit Absicht verlieren will, vorgezogene Neuwahlen veranlassen. Das ist ja eigentlich nicht der Sinn einer solchen Frage.

Wenn ich in der CDU wäre würde ich ihm das Vertrauen aussprechen, dann muss er noch 1 Jahr weiter das auslöffeln was er sich selbst eingebrockt hat :p

TMOA 24-05-2005 11:45

Das ist wohl weniger ein Vefassungsbruch und eher eine Art "Bug" benutzen.

raptorsf 24-05-2005 11:50

wenn Schröder hier im Forum wäre würde ich beantragen, dass er gebannt wird. Schliesslich ist "Bug-Using" mit cheaten vergleichbar :gf:

Simsenetti 24-05-2005 12:46

Zitat:

Zitat von TMOA
Wobei eine große Koalition der Abschaffung der Demokratie in unserem Land gleich kommen würde.

Das würde ich nicht sagen, aber auf jeden Fall bedeutet eine große Koalition Stillstand.

Zitat:

Zitat von raptorsf
bin ja kein Verfassungrechtler, aber ich finde so wie Schröder vorgeht ist eher demokratie- oder verfassungefeindlich.

Er will mit der Vertrauenfrage - welcher er mit Absicht verlieren will, vorgezogene Neuwahlen veranlassen. Das ist ja eigentlich nicht der Sinn einer solchen Frage.

Das hättest du auch schon Herrn Kohl & co sagen können.

AgentLie 24-05-2005 13:58

Die Sache ist eigentlich sehr einfach. Schröder wird schlicht und einfach Verfassungsbruch begehen (müssen) und die Verfassungsrichter werden es so hinnehmen (müssen), um nicht selber an der Misere des Landes verantwortlich zu sein. Nach einem Urteil des Verfassungsgericht von ´83 (das eben wegen Kohl gesprochen wurde) ist so ein Verhalten verfassungsfeindlich. De Facte muss man die Lage aber noch anders sehen. Schröder will sich ja eigentlich nicht in eine bessere Situation bringen mit den vorgezogenen Neuwahlen, sondern bringt sich eher in eine schlechtere Lage. Schließlich könnte es nochmal zu einer Oderflutkommen :rolleyes: Und genau das wollten die Urväter der Verfassung ja eigentlich verhindern. (Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutsc...357089,00.html )

witchdingsda 24-05-2005 14:09

Zitat:

Zitat von klaus52
Viele haben 2 Naturwissenschaften 4-stündig genommen, Sport Französich und BK waren auch beliebt... das einzige andere Fach was sonst noch zustande kam, war Reli - und das nur weil wir einen ökumenischen Neigungskurs gemacht haben :D
Das es nicht gnaz so extrem wie bei uns verlaufen muss, hab ich schon von einer anderen Schule aus der Stadt mitbkoemmen - dass bei euch nicht mal mehr Englsich im Klassenverband ist finde ich krass :D Scheint die Lage im restlichen BaWü wohl irgendwie anders verlaufen zu sien, als bei uns... ;)

Aber zurück zum Thema:


Erstmal: Ein Bericht von Monitor vor der letzten Bundestagswahl:
http://www.politikforum.de/forum/sho...896#post225896

Dann noch etwas aktueller (und kürzer :D):
http://www.daswillichwissen.de/Bayern#Wirtschaft

was von monitor und frontal 21 in bezug auf objektivität zu halten ist, sollte klar sein....


@raptor: ROFL:D


@simse:

du kannst einfach niemandem weis machen, dass bayern von vornerein bessere bedingungen hatte und das alles gar nicht an der csu liegt... ist es nämlich andersrum. das ruhrgebiet hat doch viel mehr bodenschätze gehabt. aber die spd-stümper-regierung machte natürlich nix draus.

bayern zeigt einfach, dass die cdu/csu/fdp die bessere alternative sind. nochmal: lasst taten(tatsachen) sprechen.... auslegen kann man ja vieles irgentwie, aber das sicher nicht.



noch ein wort zu den grünen: die meinen ja jetzt wieder: oo, cdu macht wieder atomkraft usw.. dazu möchte ich mal ein zitat zum nachdenken abgeben: "der strom kommt aus der steckdose"

Simsenetti 24-05-2005 14:12

Zitat:

Zitat von Derksen15
u kannst einfach niemandem weis machen, dass bayern von vornerein bessere bedingungen hatte und das alles gar nicht an der csu liegt... ist es nämlich andersrum. das ruhrgebiet hat doch viel mehr bodenschätze gehabt. aber die spd-stümper-regierung machte natürlich nix draus.

kohleabbau ist mittlerweile wenig lukrativ aber in der nachkriegszeit hat man ja auch von "grubengold" gesprochen.
nur kann keine partei etwas dafür wenn die wirtschaft die entwicklung nicht sieht und sich wandelt

Zitat:

Zitat von Derksen15
der strom kommt aus der steckdose

für leuten denen egal ist wie ihre wohlstandartikel hergestellt werden.

AgentLie 24-05-2005 14:14

Zitat:

Zitat von Derksen15
du kannst einfach niemandem weis machen, dass bayern von vornerein bessere bedingungen hatte und das alles gar nicht an der csu liegt... ist es nämlich andersrum. das ruhrgebiet hat doch viel mehr bodenschätze gehabt. aber die spd-stümper-regierung machte natürlich nix draus.

Ja, man sieht ja was das für tolle Voraussetzungen sind. Was meinst du wie lange die schon Bezuschust werden müssen?

TMOA 24-05-2005 14:28

Zitat:

Zitat von Derksen15
du kannst einfach niemandem weis machen, dass bayern von vornerein bessere bedingungen hatte und das alles gar nicht an der csu liegt...

Den Bayern ging es schon immer besser als dem Rest von Deutschland, die Spitzenposition ist also nicht zwangsläufig der CSU zu verdanken, bestenfalls kann man ihr den Erhalt der Position anrechnen.

Große Städte, reiche Kloster,
Ludwig, Herr zu Bayern, sprach,
Schaffen, daß mein Land den Euern
Wohl nicht steht an Schätzen nach.

witchdingsda 24-05-2005 15:08

Zitat:

Zitat von Simsenetti
kohleabbau ist mittlerweile wenig lukrativ aber in der nachkriegszeit hat man ja auch von "grubengold" gesprochen.
nur kann keine partei etwas dafür wenn die wirtschaft die entwicklung nicht sieht und sich wandelt


für leuten denen egal ist wie ihre wohlstandartikel hergestellt werden.

zum ersten teil: daher müssen auch die subventionen weg und der strukturwandel beschleunigt werden, wie cdu fordert und wie fdp noch viel drastischer fordert. auch das sind eben besagte unpopulistische maßnahmen, die ihr doch fordert. davor drückten sich spd und grüne.


zum 2ten teil: ich glaube du hast den satz nicht verstanden. denk nochmal drüber nach....



@agent: du willst mir also sagen, dass ein land ohne kohle besser dran is, als ein land mit? aha....


@tmoa: eben, bayern hält das hohe niveau und überall sonst geht es bergab(zumindest da wo grüne und spd dran sind bzw. spd und pds)

ich glaub, das saarland(korrigiert mich, wenn es nicht stimmt) war vor nrw schlusslicht in deutschland. dann kam dort rot-grün weg und schon war in kurzer zeit nrw schlusslicht. auch das sind wieder taten und tatsachen. was wollt ihr mehr?

Simsenetti 24-05-2005 17:28

Zitat:

Zitat von Derksen15
zum ersten teil: daher müssen auch die subventionen weg

wie es die grünen wollten



Zitat:

Zitat von Derksen15
ich glaub, das saarland(korrigiert mich, wenn es nicht stimmt) war vor nrw schlusslicht in deutschland. dann kam dort rot-grün weg und schon war in kurzer zeit nrw schlusslicht. auch das sind wieder taten und tatsachen. was wollt ihr mehr?

in wie fern schlusslicht?
artikuliere dich bitte etwas präziser

AgentLie 24-05-2005 17:50

Zitat:

Zitat von Derksen15
@agent: du willst mir also sagen, dass ein land ohne kohle besser dran is, als ein land mit? aha....

Kommt immer drauf an. Für Deutschland ist Bergbau/Tagebau unrentabel, weil die Rohstoffe viel kostengünstiger importiert werden können. Was bringt es, wenn ich wenn ich einen "Schatz" habe dessen Wert geringer als die Bergungskosten sind. Btw. möchte ich festgestellt wissen, dass ich nicht (mehr) hinter der SPD stehe. Ich denke nur, dass es die CDU nicht besser machen wird. Imo sie die Grünen auf jeden Fall die längste Zeit Regierungspartei gewesen. Ab besten wäre es meiner Meinung nach, wenn eine große Koalition zustande kommen würde. Das würde nämlich endlich wieder Fortschritt und nicht Rückschritt (der wäre nämlich unter Schwarz/Gelb zu erwarten) bringen. Ohne eine große Koaltion bzw. mit kontrahierendem Bundesrat und Bundestag (zu der Konstellation würde es sowieso wieder kommen) kommen wir in Deutschland einfach nicht mit den notwendigen Reformen voran. Ich hoffe das verstehen auch die "großen" Politiker. Schröders Vorschlag zur Neuwahl ist sicher auch Wahltaktik, aber vielleicht sieht ja die Union die Chance, die Deutschland jetzt gewährt wird. Ich werde mich auf jeden Fall bei den Alternativen Union, SPD, Grüne, FDP für die PBC, ödp oder eine ähnliche sinnlose Partei entscheiden. Damit muss ich wenigstens den Rechten keine Stimme geben. :D

Simsenetti 24-05-2005 17:56

Zitat:

Zitat von Agent Lie
Ab besten wäre es meiner Meinung nach, wenn eine große Koalition zustande kommen würde. Das würde nämlich endlich wieder Fortschritt und nicht Rückschritt (der wäre nämlich unter Schwarz/Gelb zu erwarten) bringen.

bei einer große koalition gebe es wieder differenzen zwischen rot und schwarz und somit stillstand

TMOA 24-05-2005 18:17

Und wie hätten wieder eine ähnliche Situation wie jetzt, keine der beiden Parteien hat wirklich die Macht etwas zu ändern, da diese sofort von der anderen blockiert werden würden.

Raskolnikow 24-05-2005 19:06

Konsequent wäre es ja, die Verfassung, jetzt, da sich alle einig sind, einfach zu ändern und dieses idiotische Parlamentsselbstauflösungsverbot zu streichen.

Übrigens war Bayern durchaus nicht immer an der Spitze. In den Zeiten der alten BRD flossen unter anderm aus dem roten Nordrhein-Westfalen viele Millionen über den Länderfinanzausgleich in dieses Strauß-Land.

PS: Nicht große Koalition, eine große Revolution muss her!

Simsenetti 25-05-2005 09:17

Zitat:

Zitat von TMOA
Und wie hätten wieder eine ähnliche Situation wie jetzt, keine der beiden Parteien hat wirklich die Macht etwas zu ändern, da diese sofort von der anderen blockiert werden würden.

deswegen hoffe ich das die cdu einen sieg der rot grünen als klares zeichen zur beendigung der blockade sieht.

raptorsf 25-05-2005 10:34

das Hauptproblem ist wohl, dass sich die Politiker beider Seiten vor allem selber profilieren wollen und nur als 2. Priorität an Deutschland bzw. die Bevölkerung denken. Und so verhalten sich eigentlich nur Leute denen es noch zu gut geht bzw. sie denken es geht ihnen noch gut.

Ich sehs ja hier im Forum - daurend wird irgend was vom Staat verlangt (Zuschüsse, gut bezahlte Ausbildungsplätze, etc. etc.) aber selber will man nichts geben. So gehts halt einfach nicht - ich denke wirklich das es eher wie Raskolnikow meint eine Revolution braucht! (natürlich ist dies unrealistisch, aber dann dümpelt halt Deutschland weiterhin in der Mittelmässigkeit rum)

Simsenetti 25-05-2005 12:06

die bürger deutschland wollen aber auf nichts verzichten und alles bekommen.

TMOA 25-05-2005 12:18

Wieso nur Deutschland? Gibt es überhaupt ein Volk, das gerne auf etwas verzichtet und zusätzliche Hilfeleistungen ablehnt?

Simsenetti 25-05-2005 12:54

gerne bestimmt nicht, aber in den skandinavischen ländern wurde die reformen ja erfolgreich durchgeführt.

raptorsf 25-05-2005 13:06

jo, z.B. in der Schweiz - die Arbeitslosenbeiträge wurden gekürzt (von 80 % vom letzten Lohn auf 70 %) und auch sonst verschärft (Sperrtage wenn man die Arbeitslosigkeit selbst verschuldet hat etc.). Und da gäbe es wohl noch viele andere Beispiele.

Unser Land ist sicherlich nicht ärmer als Deutschland, trotzdem wird nicht so grosszügig Geld verteilt. (Habe hier ja mal im Forum gesehen das jemand aus dem Elternhaus ausziehen will und dafür Unterstützung vom Staat verlangt und dies scheinbar sogar bekommt - u.a. wegen Tipps von hier - hier in der Schweiz würden sie einem auslachen wenn man mit so einer Forderung käme)

Ein Grundsatz der immer gilt ist: Keine Leistung ohne Gegenleistung. Z.B. muss man belegen das man sich um eine Arbeit bemüht um Arbeitslosengeld zu bekommen. ¨

Ich denke die Leute begreiffen schon dass sie den Gürtel enger schnallen müssen wenn man es ihnen erklärt wieso. Und wenn sie es dann immer noch nicht begreiffen (wollen), müssen sie halt die Konsequenzen tragen.

Simsenetti 25-05-2005 13:15

Ich fand die generellen Proteste gegen hartz4 auch nicht gut.
Das wenn man arbeitslos ist nicht in Luxus und Prunk leben kann dürfte jedem klar sein.

Tassahak 25-05-2005 13:59

Reformen müssen mit aller Härte durchgesetzt weden, ansonsten können sie nicht den gewünschten Erfolg bringen. Die SPD ist dazu nicht in der Lage, weil die Union immer blockieren kann. Insofern muss die Regierung weg.

Simsenetti 25-05-2005 14:22

Oder die Mehrheit von CDU/CSU im Bundesrat.

Sebai-giz-Frill 25-05-2005 14:53

Zitat:

Zitat von Tassahak
Reformen müssen mit aller Härte durchgesetzt weden, ansonsten können sie nicht den gewünschten Erfolg bringen.

naja ganz so einfach isses jetz auch wieder nich; wenn eine Partei wirklich versucht reformen mit aller gewalt durchzubringen kommt entweder die opposition und sagt "wenn wir an der regierung sind könnt ihr das und das behalten" oder wenns die opposition nicht tut, tuts eben die NPD und was dabei rauskommt hat man ja bei der einen Landtagswahl (weiß jetz grad nimmer in welchem Land) gesehn wo die NPD dann auch in den Landtag eingezogen ist (eben weil viele Leute die NPD aus frust gewählt haben). Reformen kann man leider nicht einfach so mit aller gewalt umsetzen

witchdingsda 25-05-2005 17:29

@simse: danke für´s rachekarma, hab schon drauf gewartet. hatte eigentlich früher mit gerechnet, aber passt schon;)



die spd hat ja nichtmal ne koalitionsaussage zu gunsten der grünen gemacht. das zeigt, dass selbst die spd nicht allzu viel von der grünen politik halten kann.


@sebai: es müssen nur sinnvolle reformen sein und die verhinderten eben die grünen.
mit einer spd-fdp-regierung hätte ich gar kein problem, obwohl mir da auch schwarz gelb erstmal lieber ist, aber grün muss weg, am besten ganz aussem bundestag


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