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dann müssen wir eltern aber auch mehr stimmen geben da sie ja unser land erhalten :rolleyes:
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Ich sehe keinen pausieblen Grund den Eltern nicht die Stimme ihres Kindes bis zu dessen Volljährigkeit zu übertragen.
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weil die kinder eventuell nicht die gleiche meinung haben wie die eltern.
ich zum beispiel würde niemals das selbe wählen wie mein vater. |
Hauptsache es wird endlich die finanzielle Unterstützung für den Kohlebergbau ganz abgeschafft.
Junker |
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Außerdem bist du doch derjenige der mehr Stimmrecht für Eltern fordert. |
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Jedenfalls führt eine Bindung des Wahlrechts an das Vermögen unweigerlich zu Oligarchie und Plutokratie. Denn wenn die Besserverdienenden größeren politischen Einfluss haben wird die Politik aller Parteien automatisch der Mehrheit der Stimmen hinterherlaufen. Eine reiche Oberschicht und eine bettelarme Unterschicht wären mittelfristig die Folge und das Land würde in die Verhältnisse zur Zeit der Industrialisierung zurückfallen. Zitat:
Eigentlich sollte unser aller Ziel sein die Unmündigkeit des Menschen zu beenden. Ich sehe nicht, wie man das erreichen will, wenn man Menschen auf Grund ihres Alters ihre politische Ausrichtung vorschreibt. |
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Allerdings ist meine Auffassung von Gerechtigkeit die, dass Menschen, die mehr Leisten auch mehr Privilegien bekommen sollten. |
nochmal zum Thema Steuern (ist eines meiner Lieblingsthemen :)) und den Vorschlägen hier die Mehrwerststeuer auf 20 % oder so anzuheben:
Die MWSt ist wohl die absolut unsozialste Steuer! Ich bin alles andere als ein Sozialist, aber eine Steuererhöhung auf alle Produkte (inkl. des täglichen Bedarfs) ist einfach falsch. Einem Gutverdienenten ist es wohl egal wenn das Brot 20 % teuerer wird, aber einer 5köpfigen Familie die sonst schon knapp kalkulieren muss, kann sowas in den finanziellen Ruin stürzen. Besser wäre wohl eine Steuererhöhung (wenn es denn überhaupt sein muss) auf Erbschaften. Den Vorschlag von TMOA Besserverdienende mehr Stimmrecht zu geben ist wohl eher als Provokation denn als ernstzunehmender Vorschlag gedacht. Sowas wiederspricht jedem demokratischen Gedanken und würde schlussendlich in Ungerechtikeit und Anarchie enden. Auch mit RedBasti bin ich nicht einverstanden. Besserverdienende sind sicherlich bereit höhere Abgaben, Steuern oder sonst was zu bezahlen. Wenn diese Mehrkbelastungen aber höher sind als im grenznahen Ausland, werden sie sich verabschieden. Auch kennen solche Leute sicherlich viele Tricks das Steuersystem optimal auszunutzen - solche Leute kann man nicht verarschen. Auch wenn die Grünen oder die SPD meinen das dort noch Geld zu holen ist, die werden es beschützen wenn sie das Gefühl haben das sie abgezockt werden. Haltet die Leute einfach nicht für blöd!!! Leistung muss sich lohnen, aber wenn ich höhre das die Lohnnebenkosten in Deutschland bei rund 50 % liegen kann ich nur den Kopf schütteln. Wieso soll sich ein Arbeitsloser oder ein Sozailhilfeempfänger anstrengen einen Job zu finden, wenn er bei einem richtigen Job kaum mehr Geld erhält als vom Amt? Ich habe in den Ferien schon mal in einer Metzgerei und auf dem Bau gearbeitet - das ist eine echt harte Arbeit und ich habe Respekt vor Leuten die sowas machen. Aber die sollen echt mehr Geld bekommen als jemand der zuhause monatelang vor der Glotze sitzt und das Sozialsystem gezielt aushöhlt. So, jetzt habe ich mir wieder genug Feinde geschaft - byebye :) |
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@TMOA: Eigentlich gilt es als Errungenschaft, dass in einer Demokratie jeder, unabhängig von Einkommen, Geschlecht oder Abstammung, wählen darf. Die demographische Entwicklung könnte einen auch dazu bringen, das Wählen ab 70 zu verbieten, da uns die Alten damit die Zukunft verbauen. Solche Gedanken verkneife ich mir aber tunlichst, denn wer eine Gruppe von der Teilhabe an der Demokratie ausschließt, auch wenn er dies nur teilweise tut, der geht weiter und schließt weitere Gruppen aus. Deshalb muss man sich, auch wenn es manchmal unsinnig erscheint, damit abfinden, dass jeder Mensch das gleiche Mitspracherecht hat. Anders kann keine Demokratie langfristig existieren. |
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Erst einmal Danke dafür, dass meine Äußerungen hier aus dem Kontext gerissen werden. Eigentlich wollte ich nur einen Widerspruch aufzeigen. Das die Bereitschaft zu höheren Abgaben besteht, wollte ich damit nicht andeuten.
Nächstenliebe nicht aber eine soziales Gewissen. Das haben diese Leute oftmals nicht, daher muss der Staat sie in die Gemeinschaft zwingen. Derjenige, der den Sozialstaat für sich arbeiten lässt, anstatt sich Arbeit zu suchen, ist nicht weniger asozial, als ein Besserverdienender, der nichts zum Erhalt des Sozialstaats tun möchte. Edit: Ich stehe zu meiner Äußerung und werde, wenn der Wunsch danach besteht, diese erneut posten. Ich bin mir über den Inhalt dieser Anspielung im klaren und bin auch der Meinung, das dies zutreffend ist, soweit ich es an deinen in diesem Forum getätigten Äußerungen beurteilen kann. |
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Das wird sowieso nicht diskutiert. Es gibt bei uns (weiß nicht wies in der Schweiz ist) 3 verschiedene Mehrwertsteuern, einmal im Moment 7% auf Essen und Druckereierzeugnisse, 4% auf Forstwirtschaftliche Dinge (Bin mir da nicht ganz sicher, aber denke das betrifft unbearbeitete Baumstämme etc.) und 16% auf den Rest. Das Essen höher besteuert werden soll, hab ich noch nicht vernommen, fände ich auch wenig sinnvoll. Dagegen halte ich eine Erhöhung von 16 auf 20% sehr sinnvoll, denn das ist im umliegenden Ausland auch fast überall so. Im Gegenzug müßen aber die Lohnnebenkosten drastisch reduziert werden. @TMOA&RedBasti Eure Diskussion über das Umverteilen, Eingrenzen oder eine wie auch immer geartet Veränderung des Wahlsystems mag zwar ganz net mit an zu schauen sein und evtl. auch Sinn machen, aber das ist sogar noch unrealistischer wie ein EU-Austritt... Zitat:
Sag jetzt nicht in den USA, denn die werden lt. der öffentlichen Meinung als das dümmste was es z.Zt. auf der Erde gibt gesehen. Ich könnte mir vorstellen, daß heutzutage in etwa die Hälfte der demokratischen Ära in Deutschland erreicht ist. Es könnte schon vielleicht nochmal 50Jahre gut gehen, vielleicht aber auch weniger. |
@ONeil, bei uns beträgt der MWSt Satz 7,6 % - auf Lebensmittel irgendwas um 2 % rum.
@ RedBasti: wie ich aus deinen Zeilen entnehmen kann, zahlst Du selber noch keine Steuern, sonst würdest Du nicht so reden. Jedem intelligenten Menschen ist klar das er mehr für die Allgemeintun tun/zahlen muss als jemand der weniger verdient. ABER wenn es überproportinal ansteigt sucht man sich Schlupflöcher - niemand bezahlt gerne zuviel. Und es stimmt leider nicht, das die Reichen in Deutschland bleiben. Mir kommen gerade spontan 2 Deutsche in den Sinn, die vor kurzem in "meinen" Kanton gezogen sind (steuertechnisch zumindest), einerseits Boris Becker und der Chef von Müller-Milch. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, auch viele Chefs Mittelständischen deutschen Unternehmen zweigen ihren Gewinn welchen sie in Deutschland gemacht haben gezielt in die Schweiz (oder Luxenburg, oder Cayman Island etc. )ab, wo sie praktisch keine Steuern bezahlen und der Herr Eichel keinen Cent sieht. Der Fehler liegt aber nicht an den Leuten die das tun sondern an den Politikern die das verursachen. |
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Andere Beispiele wären Großbritannien oder (mit unwesentlichen Unterbrechungen) Frankreich. Was ist denn deiner Meinung nach diejenige Regierungsform, die der Demokratie mit historischer Notwendigkeit folgt? Diktatur des Proletariats? Gottesstaat? Zu dem andern Thema: Deutschland wird nie das Steuerniveau von Caymanland oder Luxemburg erreichen können, darum ist die richtige Methode auch nicht, Steuerflüchtlinge und -hinterzieher mit dem Zuckerbrote zu locken (Amnestie und Steuersenkungen), sondern man muss kräftig die Peitsche schwingen: Wer hier nicht Steuern zahlen will, der soll auch kein deutscher Staatsbürger mehr sein; will er hier Waren verkaufen, dann gehören die mit zünftigen Sonderzöllen belegt, ganz einfach. Schluss mit der Nachgiebigkeit! Mit dem Mehrwertsteuerplan hat die CDU doch schon wieder ihr wahres Gesicht gezeigt: Die einfachen Bürger schröpfen, um für die Kapitalisten die Ausbeutungsbedingungen zu verbessern, dazu kommt dann Zerschlagung der Gewerkschaften und Abschaffung von Kündigungsschutz und Mitbestimmung und im Nu haben wir wieder eine Konjunktur wie in der Gründerzeit - bloß, dass die sozialen Verhältnisse dann auch wieder so aussehen wie damals. PS: Ich bin natürlich auch für die sofortige Wiedereinführung des preußischen Dreiklassenwahlrechts für alle deutschen Parlamente: Endlich soll wieder die Stimme eines Alfred Krupp zwanzigmal soviel wert sein wie die eines seiner Arbeiter! Ach, eigentlich sollte man Menschen mit weniger als einer halben Million Jahreseinkommen gleich das Wahlrecht entziehen! |
je mehr Regulation, Bürokratie, Gewerkschaften, Kündigungsschutz u.ä. je tiefer das Wirtschaftswachstum und je höher die Arbeitslosenzahl (Beispiel Italien, Deutschland - Gegenbeispiel USA, GB, CH)
Habe noch einen interessanten Text Text zu diesem Thema gefunden. |
Dafür sind USA und GB ziemlich klare Klassengesellschaften, in denen die Wirtschaft wächst und sagenhaft Reiche in Schlössern wohnen, während am anderen Ende dieses Problem grassiert:
http://de.wikipedia.org/wiki/Working_Poor http://en.wikipedia.org/wiki/Working_poor |
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Eine Zerschlagung der Gewerkschaften ist sicher auch nicht geplant, es sollen nur die einzelnen Betriebsräte gestärkt werden, in dem diese veralteten Flächentarifverträge nach und nach zu betrieblichen Lösungen umgewandelt werden. Außerdem soll der Kündigungsschutz lediglich gelockert werden um für mehr Beschäftigung zu sorgen. @raptorsf Guter Text, was heißt gut, eigentlich ein ziemlich trauriger Text, der aber viel Wahres enthält. |
Eine Demokratie ist oftmals stabiler als eine Diktatur. Allerdings muss der demokratische Staat auch von seinen Bürgern akzeptiert und gestützt werden. Wenn diese Vorraussetzung nicht vorhanden ist, wiederholt sich das Schicksal der Weimarer Republik. Damals waren es die rechten Beamten und Militärs, die die Demokratie nicht akzeptierten und der NSDAP den Weg geebnet haben.
Wenn aber der Wille zur Demokratie gegeben ist, kann sie langfristig ein Land stabilisieren. Die USA sind trotz der aktuellen Ereignisse ein gutes Beispiel! Größere innere Konflikte gibt es kaum, während in der Diktatur jährlich ein anderer General putscht. Zitat:
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Der Spiegel für die Anti-Demokraten |
Du siehst in ungleichen Rechten die Gefahr für die Demokratie, ich in der einseitigen Belastung bestimmter Gruppen, in deinem Fall der Besserverdienenden.
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die schlechterverdienenden werden doch auch belastet, nur am prozentsatz gemessen nicht ganz so hoch.
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Kündigungsschutz macht es den Unternehmern schwer, Leuten zu kündigen, nicht Leute einzustellen. |
andernseits können die unternehmen mitarbeiter auch kurzfristig einstellen oder wenn sie nicht sicher sind ob sie den angestellten über monate oder gar jahre beschäftigen können.
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PJ, hätte etwas mehr Weitblick von Dir erwartet. Natürlich klingt dieser Satz auf den ersten Blick unlogisch, wenn Du Dich nur etwas mit Volkswirtschaft beschäftigst wirst du jedoch sehen, dass es genau so ist!
Nicht irgendwelche Gesetze, Verordnungen oder gar Regierungen schaffen Arbeitsplätze sondern Unternehmen. Und Unternehmen schaffen Arbeitsplätze wenn die Rahmenbedingungen stimmen - und die stimmen z.B. wenn der Arbeitsmarkt dereguliert ist. Dies kann zwar im Einzelfall zu einer einfacheren und schnelleren Kündigung führen, aber es vereinfacht auch das neueinstellen von Leuten. Der Markt wird flexibler und somit wettbewerbsfähiger. Habe ja oben schon geschrieben, je reglementierter der Arbeitsmarkt ist je mehr Arbeitslose gibt es (siehe Italien, Frankreich, Deutschland...). Habe gestern bei Sabine Christiansen auch so eine Diskussion gesehen wo es genau um dieses Thema ging. Aber sorry, die Leute von der SPD (der Bürgermeister von Berlin war da ) und einer von den Grünen erzählen so einen Stuss! Verteufeln den Kapitalismus und kommen mit Beispielen wie von der Deutschen Bank - sowas ist vielleicht Publikumswirksam aber greifft überhaupt nicht. Wollt ihr zurück in die Planwirtschaft? Die Staatsquote ist glaub schon bei über 50 %, sowas hat doch nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun! Nach der Diskussion ist mir die deutsche FDP richtig sympathisch (das Parteiprogramm, nicht Westerwelle persönlich) und ich kann nicht verstehen, wieso die sowenig aktzeptiert ist in Deutschland. |
kannst du die aussagen von spd, grüne und der fdp kurz zusammenfassen?
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ich würde es so zusammenfassen (aber vorsicht, das ist meine persönliche Meinung, ich bin Ausländer und kenne die Parteiprogramme und die genauen Hintergründe nicht):
SPD: Die ganzen Probleme haben die Vorgänger (Kohl etc.) verursacht. Die Reformen wurden schon eingeleitet aber die CDU/CSU hat die nötigen Reformen jeweils im Bundesrat blockiert. Grüne: Wir brauchen mehr Staat, mehr Kontrolle, stärkere Gewerkschaften und höhere Besteuerungen der Reichen (und Firmen) FDP: totaler Liberalismus, der Staat soll sich zurückhalten und die Unternehmen (und privat Personen) sollen von der Steuerlast befreit werden CDU/CSU: wollen den Haushalt in Ordnung bringen und erwägen eine (im Gegensatz zur FDP) eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Und dann war noch der Enkel von Adenauer da, der war sehr vernünftig. Hat kein Parteiprogramm aufgestellt und hat anstatt Schuldzuweisungen mögliche Wege aufgezeigt. Das war eigentlich der positivste Mann in der Runde :) |
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du hast mich ja nach einer subjektiven Zusammenfassung gefragt. Habe mit Absicht keinen Kommentar und persönliche Meinung dazugefügt.
Aber von den Deutschen hört man wirklich immer das selbe. Die andern sind schuld, verändern kann man eh nichts und die Steuern müssen erhöht werden weil wir zukünftig mehr Ausgaben haben. Hallo? Wacht mal auf, wo sind die Deutschen welchen nach dem Krieg das Wirtschaftswunder vorbereitet haben? Haben die auch so gejammert? Ich glaube nicht, die haben nämlich angefangen zu arbeiten! Und das solltet ihr auch mal tun (zumindest im Kopf) - bei den meisten Deutschen gibts scheinbar eine totale, mentale Blockade (es geht eh nix, die andern sind schuld, die andern können eh nichts ändern und ich schon gar nicht.... jammerjammerjammer) |
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Dann weis man ja gar nicht mehr ob man morgen noch einen Job hat und wenn ja in welcher Firma und Branche. Und in manchen Firmen ist momentan jetzt schon der moderene Sklavenmarkt ausgebrochen, "machste das nicht kannste papiere abholen". Was ich von manchen leuten höre ist schauderhaft. Und dann wird es höchstens verstärkt. |
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und in welcher branche oder firma man arbeitet ist ja wohl egal. |
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Hm, du weißt zwar viel über deutsche Politik, aber das ist falsch. Die Zeit wo Schröder regiert hat, war eine weitgehende Steuersenkungsära. Doch das Problem bei diesen ganzen Steuersenkungen ist 1. Das die Blind-Zeitung sowieso immer behauptet das wäre alles Abzocke und man hätte nachhher nur noch weniger Geld und 2. Daß das alles über mehr Schulden finanziert wird. Zitat:
Allein für sich genommen ist ein gelockerter Kündigungsschutz zwar kein Allheilmittel, aber vernünftig kombiniert mit anderen Reformen (weniger Bürokratie, keine EU-Förderung für "Unternehmensflüchtlinge" etc...) bringt das einiges und könnte die eine oder andere Firma davon abhalten ins Ausland abzuwandern. Zitat:
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