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Tötung von Scheich Yassin
«Gezielt töten»: Kein Abrücken
Israel will auch nach der international scharf kritisierten gezielten Tötung von Scheich Yassin an der Politik der «Liquidierung» von Extremisten festhalten. (Original Headline des Zürcher Tagesanzeiger) Wie denkt ihr darüber? |
Israel hat nen riesigen Fehler gemacht, denn schlimmer als ein Todfeind ist ein Märtyrer und den haben sie damit geschaffen. Die Israelis können sich nun auf eine "Bombenstimmung" (im wahrsten Sinne des Wortes) gefasst machen, denn ohne gravierende Folgen wird das nicht bleiben.
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jo, das denke ich auch. Auch kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, wie ein demokratischer Staat einen Auftrag zum Liquidieren eines alten Mannes im Rollstuhl gibt, der gerade aus der Kirche kommt.
Ok, er war sicherlich kein Unschuldslamm, aber wenn man mit lasergesteuerten Raketen (!!) auf einen Mann schiesst ist doch was falsch? Die Israelis haben ja scheinbar den weltbesten Geheimdienst. Wieso schaffen die das nicht etwas "eleganter" oder bringen ihn gar vor Gericht - vor allem ohne Unschuldige zu töten? Das ist einfach für mich nicht nachvollziehbar und kann den Hass der Moslems gegen die westliche Welt langsam verstehen... :( |
Ähm er kam grad aus einer Moschee und nicht aus einer kirche*hust*
Israel hatte den Mann schonma gefangen genommen,haben ihn dann aba als zeichen des ,,guten willens'' freigelassen...um ihn jetzt zu töten!?Das is doch echt ma n guter willen.Sharon will imho eine eskalation der Gewalt um eine berechtigung für seine politik zu bekommen. |
Im Endeffekt haben die Israelis Scheich Yassin sogar einen Gefallen getan, denn seinen eigenen Worten hat er es ja darauf angelegt, dass Israel ihn "ausschaltet". Er wollte ja ein Märtyrer werden, denn dann kann er der Hamas noch dienlicher sein, als in seiner alten eingeschränkten Verfassung.
Das ihm wohl keiner (im Westen) ne Träne nachweint, ist klar, nur jetzt ist die Frage, inwiefern die Stabilität der Region noch weiter instabil wird. Besser wäre es gewesen, wenn man ihn nicht auf offenere Strasse ausgeschaltet hätte, sondern wnn schn, dann mit mehr Subtilität oder man hätte noch ein paar Jahre auf den natürlichen Tod gewartet. Denn an sowas kann ein Mythos zerbrechen, Mord jedoch lässt meist das Gegenteil geschehen. |
Zitat:
Man kann bei der augenblicklichen Politik der Israelis ja froh sein, das nicht gleich die ganze Moschee mit weggebombt wurde. Aber kann man das überhaupt noch Politik nennen? |
Es geht überhaupt nicht instabiler, als es ohnehin schon ist.
Die Hamas war noch nie an einem wie auch immer gearteten Frieden interessiert und das Ziel der Selbstmordattentäter war immer schon die Vernichtung Israels. Die Hinrichtung dieses Scheichs radikalisiert vielleicht die Zivilisten für ein paar Monate - die sprengen sich aber nicht in die Luft! |
das Wort "Hinrichtung" ist wohl etwas falsch gewählt. Oder schon mal ne Hinrichtung gesehen, die mit mehreren Raketen vollzogen wurde und unbeteiligte tötete? Ganz zu schweigen davon, dass jegliche juristische Grundlage fehlte...
Was geht eigentlich einem Soldaten durch den Kopf, der im Fadenkreuz einen alten Mann im Rollstuhl hat und abdruckt? Oder seine Vorgesetzten, die das angeordnet haben? Alle sollte man vors Kriegsgericht in Den Haag stellen! Wegen Moschee oder Kriche: Da vereinfache ich halt etwas - nennen wir es religiöses Gebäude ;) |
Naja, das zeigt mal wieder die Kompetenz der Regierung :hmm:
So doof kann man fast nicht sein, von daher geh ich davon aus dass sie eigentlich gar keinen Frieden wollen. Zumindest die israelische Regierung nicht. Würden sie ihn normal erschiesen (was schon blöd genug wäre) dann würden wenigstens keine Unschuldigen sterben. Aber wenn sie ihn mit Raketen töten, wobei ja vorrauszusehen war dass unschuldige sterben, dann unterscheiden sie sich auch nicht von den Selbstmordattentätern. |
Nicht, daß ich falsch verstanden werde:
Ich halte von der Liquidierung gar nichts, denn ein Rechtsstaat/eine Demokratie sollte niemals solche Mittel anwenden. Dennoch pflichte ich Raskolnikow bei. Es hat in den letzten Wochen/Monaten immer wieder Anschläge in Israel gegeben und es hätte sie, auch ohne dieses Attentat, weiter gegeben. Es ändert also überhaupt nichts an der Situation an sich. Man kann ja jetzt nicht sagen, da beschwören sie etwas herauf, was sonst nicht so gewesen wäre. Kein islamisches Land wird deswegen jetzt einen Krieg gegen Israel beginnen (es könnte auch keines gewinnen, sonst hätten das längst wieder welche versucht gehabt), die Hamas hat genug Attentäter und auch Zulauf und inwieweit sich jetzt Menschen zur Verfügung stellen, die das ohnehin über kurz oder lang getan hätten, ist hypothetisch. Also ein klares NEIN zur Liquidierung, aber ändern tut sich erstmal nichts, die Attentäter werden wohl nur versuchen, möglichst bald wieder einen Anschlag durchzuführen, es beschleunigt also nur etwas, was ohnehin dort andauernd passiert. :( |
die palistinäsischen Selbstmordattenäter empfinde ich als unmenschlich, unfair und ist in keinster Weise gerechtfertigt. ABER das jetzt ein demokratischer Staat offiziell dieses "Liquidation" gutheisst und gar sagt, dass sie die ganze Hamas-Führungsriege so "beseitigen" will (auch unschuldige Tote werden dabei in Kauf genommen) ist erschreckend. Das sind Statements wie aus dem Mittelalter. Auge um Auge, Zahn um Zahn... haben wir den nichts gelernt?
Und ich erlaube mir jetzt mal als "Nicht Deutscher" noch einen Kommentar: Wie kann ein Volk, welches selber jahrelange unterdrückt und terrorisiert wurde mit einer andern Minderheit jetzt auch so umgehen? Nichts gelernt? |
Ich denke die hätten den nicht gleich erschiessen sollen. Lt. einem Bericht waren die ja mit 4Hubschraubern dort, was mich vermuten lässt, dass es dort keine Flak-Stellungen o.Ä. gibt.
Deshalb denke ich, die hätten sich aus den Hubschraubern abseilen, den Scheich nehmen und verschwinden sollen. Er selbst kann sich ja schlecht wehren... @raptorsf Nun ja, wer will was dagegen machen, wenn die da unten unschuldige Palästinenser oder eben auch wehrlose 'liquidieren'. Die USA stehen sowieso traditionell hinter denen und wenn ein deutscher Politiker was dagegen sagen würde, wüsste ich schon den Bericht in der Bildzeitung: Friedmann: Antisemitismus unter dem Deckmantel der politischen Kritik |
Die seilen sich wohl kaum ab, wenn mehrere bewaffnete Leibwächter dort sind und wahrscheinlich noch hunderte, die ebenfalls vom Gebet aus der Moschee kommen.
Außerdem wären dann wieder Leute entführt worden, um ihn auszutauschen, wie beim letzten Mal auch geschehen. Und woher soll bitte die Flak kommen ? Das Gebiet ist von Israel annektiert, die Flak würde da nicht einen Tag lang stehen. |
ja, wer kann da was ändern? Das müsste Druck von Aussen kommen. Die USA werden garantiert nichts machen, sind ja die besten Allierten im Nahen Osten. GB wird nichts machen weil der grosse Bruder USA das nicht will, Russland ist mit sich selbst beschäftigt und Deutschland darf nicht.
Vielleicht Frankreich? Aber für die ist das auch noch zu weit weg und wohl zu unbedeutend. Die könnten eh nur verlieren. Also bleibt alles so wie es ist - Rache folgt auf Rache - Tode, Verwundetete, Hass etc. etc. |
Die Politik Israels ist ja sowieso unter aller Sau.
Und ich denke nicht dass dies ein Eigentor war, es wird jetzt sicherlich zu blutiger Rache der verschiedenen Palästinenserorganisationen kommen, aber Israel wird dies dann einfach als Vorwand zu einer größeren Militäraktion nutzen. Insofern unterstelle ich der Regierung eiskaltes Kalkül. Als Gegenaktion sollten die Palästinenser einfach gezielt israelische Politiker ausschalten, halte ich für wesentlich effektiver als nur möglichst viele Zivilisten hochzujagen. Am besten gleich mit Sharon anfangen. Wobei es in Israel sicher genug radikale Nachfolger gibt. |
ScheichYassin war auf gut deutsch ein riesen Arschloch. Israel hat vor einiger Zeit wirklich ernsthafte Schritte auf die Palästinenser zu gemacht. Da gab es Siedlungsräumungen usw. Israel hat es wirklich versucht und was macht Yassin? Er ruft zu mehr Attentaten auf um noch mehr Erfolge gegen die Israelis verzeichnen zu können. Solche Fanatiker wie dieser penetrante Krüppel sind es die Fortschritte im Friedensprozess immer torpedieren.
In diesem Sinne kann ich absolut verstehen, wieso Israel sowas macht, auch wenn ich kein Freund der Liquidierungspolitik bin. Und ich stimme Raskolnikow zu: Der Tod Yassins mag kurzzeitig zu einer Radikalisierung führen, aber leiber eine Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Und es kamen keine Unschuldigen zu Schaden. Die anderen Getöteten waren Yassins Leibwächter und um Leibwächter bei Yassin zu werden muss man sich schon als sehr fanatischer Anhänger auszeichnen. Ja, es ist leicht, auf Israels Politik rumzuhacken; ist sie doch weit extremer als die eines europäischen Landes. Doch man sollte uach die Lage bedenken, in der sich Israel befindet. Wenn Israel sich jetzt von heute auf morgen von Palästina zurückziehen würde, würden die Terrororganisationen das als Erfolg ihrer Praxis ansehen und würden sich aufmachen die "Juden zurück ins Meer" zu treiben. Extreme Situationen erfordern extreme Maßnahmen. |
Komisch....wenn einer Bin Laden tötet würde wohl kaum einer die Aktion in Frage stellten aber wenn ein ähnlicher Terrorist von Israel gezielt getötet wird, wird das kritisiert.
Grundsätzlich gestehe ich Israel und auch den USA solche Aktionen durchaus zu. Was ich nicht zugestehe ist das illegale Besetzen von Gebieten oder das Gefangenhalten ohne Anklage und Legitimation. In nächster Zeit wird es eventuell verstärkt zu Anschlägen kommen aber das wird sich wieder legen. |
gezielt töten, mit lasergesteuerten Raketen von Hubschraubern aus? :hmm:
Alles Propaganda, wacht mal auf Leute! Selbstmordanschläge sind durch nichts zu rechtfertigen (habe ich vorher schon geschrieben), aber kann ein demokratischer Staat nur mit Terror antworten? Ist das nicht eine etwas einfach Denkweise? |
Zitat:
Aber willst du bei den beiden Staaten von Demokratisch sprechen? Für mich führen sich beide Länder auf, wie Räuberbanden. Das ist noch geschmeichelt. |
gezielt ist wohl ein relativer Begriff ;) Wenn israel "nur" einen Wohnblock beschiesst weil ein Attentäter sich da versteckt, bezeichnen sie das auch gezielt.
Es wird in Israel niemals Frieden geben, bis nicht eine Seite vernichtet oder verjagt ist. So lange die U.S.A ein verbündeter Israels ist, wird nichts passieren. Die amerikaner können erstens daraus Profitieren und zweitens hat es ein Präsident schwer im amt zu bleiben ohne das Wohlwollen der Juden. |
Zitat:
Ja wenn israelische Soldaten z.T. Zivilisten töten, ob absichtlich oder dauernt unabsichtlich, dann brauch man auch nicht lang nach Argumenten gegen diese Politik suchen. Da die Selbstmordattentäter eigentlich auch nichts anderes machen, als Zivilisten und gelegentlich auch mal Soldaten töten, lassen sich beide Parteien meiner Meinung nach gut vergleichen. Außerdem, Mietwohnungen von Selbstmordattentätern zu zerstören, obwohl da durchaus noch einige andere Familien drin wohnen, die möglicherweise gar nichts damit zu tun haben, ist schon mehr als hirnrissig :crazy: Und eigentlich macht sich ja der israelische Staat im palästinensischen Gebiet breit, von daher kann man auch nicht behaupten dass die Selbstmordattentäter keinen Grund hätten. Natürlich sollte eine friedliche Lösung gefunden werden und auch nicht allein auf dem Rücken der Israelis, aber als demokratischer Staat, der z.T. vom Westen unterstützt wird, sollte Israel mal von seiner aggresiven Politik abrücken, um den Teufelskreis der Gewalt zu unterbrechen. Das heist sie sollten sich aus den besetzten Gebieten zurückziehen und dem palästinensischen Volk seine Souveränität zurückgeben. Naja, es stimmt schon, Religion ist Gift :rolleyes: |
Zitat:
Außerdem ist Rakete nicht gleich Rakete. Wenn ich mich nicht irre sind die Hellfires des Apaches wärmgesteuert. Daher würde es sich dann um die kleinen Hydra Raketen handeln die verschossen wurden. Viel gezielter kann eine fliegende Einheit nicht operieren. Israel hat sich schon ganz anders gezeigt. Ich erinnere mich an eine Anti-Schiffsrakete die in ein mehrstöckiges Wohnhaus geschossen wurde um eine Person zu eliminieren. Das ein Staat demokratisch ist spielt bei der Bewertung der Gegenmaßnahmen keine Rolle. Wenn das Volk hinter der Entscheidung steht nimmt der Staat lediglich seine Pflicht war. Es ist zwar nicht legitimiert auf unbewaffnete Zivilisten zu schießen aber ist denn eine solche Person wirklich als Zivilist zu betrachten? Seine Männer nennen sich selbst Gotteskrieger und ähnliches und dann sollen deren Anführer nur Zivilisten sein? Da biegt sich einer das Recht so hin wie es ihm gefällt. Zivilisten sind für mich Unbeteiligte Personen. Personen die jedoch Anschläge leiten oder organisieren/finanzieren sind eben nicht unbeteiligt, folglich auch keine Zivilisten in diesem Sinne. Zitat:
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Na meine Rede, jeder der Israel deswegen jetzt kritisiert ist ein Antisemit. Die sind unfehlbar, dürfen einen alten Mann im Rollstuhl mit Raketen in die Luft jagen, sind doch Juden und die mussten genug in der Geschichte genug Leid erfahren... Jetzt gegen die zu sticheln ist nur das heimliche Ausleben antisemitischen Denkens. :rolleyes: |
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@oneil:
Ob ein Terrorist behindert oder alt oder behindert und alt ist oder nicht ist absolut nicht relevant (heißt scheißegal). Terrorist ist Terrorist! Jeder Staat hat das Recht Bedrohungen entgegen zu wirken. Und diese Bedrohung liegt für Israel vor. Es handelt sich hier auch nicht um Präventivmaßnahmen sondern um Reaktionen. Deine Reaktion zeigt übrigens das du mein Argument nicht verstanden hast, daher habe ich es noch einmal erklärt. @Floppi: Wenn das so wäre würden die Palästinenser nicht mehr existieren. Deine Unterstellung ist unbegründet. |
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Er wurde für 2 Mosad Agenten aus getauscht wenn ich mich noch richtig erinnern kann.Also nichts da mit guten willen. |
Tochter Zions, freue dich!
Israel befindet sich im Krieg mit Hamas. Im Krieg müssen die Feinde vernichtet werden.
Wenn man im Krieg nicht bereit ist, die Feinde zu vernichten, braucht man gar nicht erst anzufangen. Das aber hieße, Israel zu liquidieren. Selbst wenn er kein militärisches Ziel wäre, so hat er den Tod tausendfach verdient. Gleich wie man es betrachtet, er wurde sowohl sinnvoll militärisch vernichtet wie auch rechtmäßig juristisch exekutiert. Die militärische Aktion schwächet der Feinde Kräfte und die juristische entfaltet eine generalpräventive Wirkung. Die Kritik Europas ist verfehlt, da es europäische Friedenmaßstäbe an Israel anlegt. Israel aber befindet sich im Krieg und der Krieg erfordert Kampf oder Niederlage. Noch verfehlter ist die Kritik der UNO, denn sie hat Israel mitgeschaffen. Hat sie das getan, so muß sie ihm auch das Recht auf Selbstverteidigung zubilligen, das Israel hier genutzt hat. SO ERGEH ES ALLEN FEINDEN ISRAELS! |
gut ausgedrückt churchill dem möchte ich mich fasst nahtlos anschliesse bis auf dein letzten zusatz der wirkt ja schon fast fanatisch. dies ist nun mal der einzigst richtige weg mit terroristen zu verfahren sei es hamas, al-kaida, eta usw. diese menschen verdienen keine andere verfahrens art.
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Und du hast wohle ein sprung in der schüssel oder was :streit:
Hallo jemand zu hause Hamas ist eine Terror gruppe und keine staat gegen die man krieg führen kann. SO ERGEH ES ALLEN FEINDEN ISRAELS! .... du bist ja goldig also denkst du das Israel ganz Arabien auslöschen sollte :wrofl: jetzt frage ich mich doch wirklich ob man nicht von 2 Terrorgruppen reden sollte so wie das hier vorlegst aufgedenfall solllten man dich und dein beirtag aus dem board hier LIQUIDIEREN :nein: |
ähm gegen die ira, al-kaida, eta wird bzw. wurde krieg von regierungs seite geführt bei der al-kaida war es sogar die un die den krieg geführt hat
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Um Krieg zu führen, braucht man kein Staat zu sein. Es bietet bedeutende Vorteile, kein Staat zu sein. Ein Staat hat ein Territorium, das man angreifen kann um Vergeltung an ihm zu üben. Eine Gruppe kann international aus dem Verborgenen wirken und ist somit schwer endgültig zu besiegen.
Ach noch eine Frage. Dschingis Khan und die Goldene Horde waren doch auch kein Staat. Demzufolge hat Dschingis Khan also keinen Krieg geführt, richtig? |
Zitat:
da ich die genauen zahlen nich mehr weiss und die genauen zahlen dieses jahres auchnich weisshab ichnich viel mehr dazu gesagt.Aber zumindest ich krieg es auch in den nachrichten mit dass Israel ziemlich viele zivilisten tötet.Ich dacht ich wär nich der einzige hier. Edit: Mauzetung ich weiss gar nich wieso du auf chruchill antwortest..ich ignoriers meist einfach^^ |
Churchill und seine verdrehte Weltanschauung... :bunker:
Na ja, er hat den Tod tausendfach verdient, weshalb? Oke ich gabe zu, er hat den Tod verdient, aber Die Israelische Regierung handelt eigentlich identisch. Somit hätte dann auch Sharon und sein Stab den Tod tausendfach verdient! Wenn du etwas anderes behauptest musst du das dann aber schon sehr gut begründen ;) Zitat:
Klar hatte er Krieg geführt, aber er hatte auch Truppen! Er hatte eine armee! (Aber das nur so am rande, eigentlich stimmt das mit dem Krieg schon :D) Also... Ein Staat kann eine Internationale Terrororganisation nicht volkommen auslöschen das ist klar, aber umgekehr geht das auch nicht. Die Hamas kann nicht einfach in Israel einmarschieren, sie haben weder die Truppen noch die Ausrüstung dazu. Klar kann man Panzerfäuste, Stinger etc. kaufen, aber geh du mal in die U.S.A und kauf Kampfflugzeuge oder Panzer ein ^^ Das Wort Krieg ist eine Relative sache, ein Konflickt ist einwenig allgemeiner und trifft ehre zu. Undter krieg verstehet man normalerweise wenn 2 Länder gegeneinander Krieg führen oder wenigstens Truppen von beiden Seiten zum Einsatz kommen. (Und ich denke nicht das Attentäter als Truppen bezeichnet werden können ;) ) |
Nein. Ihr seid doch immer so auf's Völkerrecht aus.
Dann lest mal die Haager Landkriegsordnung. Kombattanten im Sinne des Völkerrechts sind: Angehörige regulärer Armeen in Uniform. Weiterhin Angehörige von Befreiungsarmeen, Partisanen, usw. sofern sie eine Uniform oder ein Abzeichen tragen, das sie als solche kenntlich macht. So wurde die polnische Freiheitsarmee (Warschauer Aufstand) vom Deutschen Reich als reguläre Armee anerkannt, obwohl sie über keinen Staat verfügte. Die Angehörigen trugen auch Uniform. Hamas ist also eine palästinensiche Befreiungsarmee, mit dem Ziel, Israel zu vernichten und einen palästinensichen Staat auf seinem Territorium zu errichten. Damit stehen den Hamas-Kämpfer alle Rechte nach dem Völkerrecht zu, insbesondere die über die Behandlung von Kriegsgefangenen, vorausgesetzt, sie tragen eine Uniform oder ein Abzeichen. Falls sie keine tragen, haben sie auch nicht diesen Status und können als feindliche Spione oder Saboteure erschossen werden. Das heißt aber auch, das sie im Rahmen der Kriegshandlungen im Kampf vernichtet werden können. Jassin war definitiv Mitglied dieser Befreiungsarmee. Er war kein Gefangener, also Kombattant. Seine Vernichtung war daher völkerrechtlich gerechtfertigt. Übrigens trug er keine Uniform oder ein Abzeichen. Daher hätte er auch nach Gefangennahme als feindlicher Saboteur standrechtlich erschossen werden können. Wäre er aber in Uniform gefangengenommen worden, dann wäre er ein Kriegsgefangener gewesen und hätte nicht erschossen werden dürfen. Und zu Sharon: man kann keinen Staat führen, ohne schuldig zu werden. Macht und Schuld sind untrennbar miteinander verbunden, denn man muß als Staatschef immer Entscheidungen für den Staat treffen, die andere benachteiligen oder sogar vernichten werden. In höchstem Maße gilt das natürlich im Krieg. Sind etwa Kollateralschäden gerecht? Nein. Aber sie sind unvermeidlich, wenn man überhaupt Krieg führen will. Herschen heißt also immer auch schuldig werden. Der Weise weiß das. Übrigens ist es möglich, Terrororganisationen vollständig auszulöschen. Das ist natürlich schwer, aber es ist möglich. Gute Voraussetzungen sind dann gegeben, wenn die historische Grundlage ihrer Enstehung entfällt. Beispiele wären die RAF (Selbstauflösung) oder die Assasinen (vollständige Vernichtung). |
Ich kenne die Haager Landkriegsordnung leider nur vom Hörensagen, deshalb mal ein paar Fragen:
Trägt Sharon Uniform, oder Abzeichen ? OK, nach der Beantwortung der ersten Frage, lautet die zweite, ob er standrechtlich erschossen werden dürfte, sollte er gefangengenommen werden ? Falls ja, erübrigt sich Frage 3, falls aber nicht, frage ich mich, warum das mit Arafat geschehen dürfe, denn er ist ebenso der gewählte Vertreter eines Volkes, dessen Land von der UN anerkannt ist ? Falls Arafat natürlich auch nicht erschossen, bzw. liquidiert werden dürfte, frage ich mich, warum er dann auch auf der Liste stehen soll ? |
"Trägt Sharon Uniform, oder Abzeichen ?"
Zur Zeit nicht, wenn er auch General a.D. ist. "OK, nach der Beantwortung der ersten Frage, lautet die zweite, ob er standrechtlich erschossen werden dürfte, sollte er gefangengenommen werden ?" Nein, da er kein Armeeangehöriger mehr ist. Also Nichtkombattant. "Falls ja, erübrigt sich Frage 3, falls aber nicht, frage ich mich, warum das mit Arafat geschehen dürfe, denn er ist ebenso der gewählte Vertreter eines Volkes, dessen Land von der UN anerkannt ist ?" Das darf mit Arafat nicht geschehen, da er stets Uniform trägt. Außerdem ist seine Unantastbarkeit von Israel im Protokoll von Oslo anerkannt worden. "Falls Arafat natürlich auch nicht erschossen, bzw. liquidiert werden dürfte, frage ich mich, warum er dann auch auf der Liste stehen soll ?" Das ist nur eine leere Drohung. Er wird nicht liquidiert. Abschließend möchte ich noch bemerken, daß diese Bemerkungen das Kriegsrecht betreffen. Es werden jedoch nach dem Krieg Leute wegen Kriegsverbrechen verurteilt und hingerichtet, auf sehr unsicherer rechtlicher Grundlage. Die Alliierten des zweiten Wltkrieges schufen sich gleich ihr eigenes Recht und Gericht, um einige Nazis hinrichten zu könnnen. Heute gibt es einen ständigen Gerichtshof, der ebenfalls auf fragwürdiger rechtlicher Grundlage steht. Man könnte also Arafat oder Sharon nach Gefangennahme wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilen, durch einen nationalen oder internationalen Zivilgerichtshof. Das wäre dann aber kein Vorgehen im Rahmen des Kriegsrechts mehr. Ich glaube aber nicht, daß sie verurteilt würden, wenn der Prozess fair ist (mangelnde Beweise bei Arafat, mangelnde Tatsachen bei Sharon). Immerhin es wäre möglich, aber ein solches Vorgehen stände auf wackeligen rechtlichen Beinen und würde von der Gegenseite sicher nicht als rechtmäßiges Vorgehen anerkannt. Die Rechtspflege gehört in diesem Bereich mehr der Politik, als der Justiz an, sie ist also mehr Ausdruck und Äußerung eine politischen Willens. (Was die Justiz an sich auch ist; aber das führt hier zu weit.) Wollen wir doch mal so sagen: die Juden haben ihren Staat auf und mit Terror, Gewalt und Krieg gegründet. Die Palästinenser versuchen jetzt den ihren auf dieselbe Weise zu gründen. Dabei dürfen sie aber ebensowenig auf die Rücksicht ihrer Feinde rechnen, wie die Juden damals. (Ben Gurion wäre sicher von den Briten erschossen worden, nachdem er das King David Hotel gesprengt hatte.) Warum sollen sich die Palästinenser des Terrors bedienen dürfen, selber aber unantastbar bleiben? Darin sehe ich keinen Sinn. Vielmehr wäre dies höchst unsinnig und realitätsfremd. Wer mordet, der muß auch bereit sein, selber sein Leben zu lassen, wenn der Feind ihn im Kampf tötet. |
Zitat:
Zitat:
Erstens, wenn ich einen Krieg führe, dann versuche ich denn mit allen möglichen Mitteln zu gewinnen. Zweitens, da ist es mir vollkommen egal was irgendwo in einen Kriegsgesezt steht oder in der Haager Landkriegsordnung. Es hält niemanden davon ab irgendwas zu tun, oder war es auch gerecht, als Ende des 2ten Weltkriegs, als die Allierten einmaschierten, zB die Russischen soldaten Fraune vergewaltigt haben? Und wenn es wieder zu soetwas kommt, glaubst du irgendein Gesetz hält einen Sodaten davon ab jemanden zu Erschießen, auch wenn es nur ein Zivilist ist. Ein Soldat würde einfach Sagen:" Ich dachte er hat ne Waffe und habe ihn als Feind angesehen." Keine Kriegsordnun und Kein Gesetzt hält irgendjemanden von einer Aktion ab. Du hast selber ein Beispiel mit den Allierten erwähnt. Und glaubst du wieviele Soldaten heute noch mit sowas davonkommen? Sehr viele glaub mir. mfg neo |
Ich muß mich korrigieren: Arafat darf nicht als Kriegsgefangener erschossen werden. Er darf allerdings im Rahmen von Kampfhandlungen erschossen werden. (Wenn dies auch dem Protokoll von Oslo wiederspräche.)
Jaja, Völkerrecht ist kompliziert. Bis zum zweiten Weltkrieg waren für Terrorakte von Zivilisten gegen Invasionsarmeen sogar Vergeltungserschiessungen vorgesehen. Ich glaube für einen toten Soldaten durfte man 10 Zivilisten erschiessen. Das haben die Deutschen ja auch gemacht, war in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht. Wenn sie aber 11 erschossen haben war's ein Kriegsverbrechen. Ja, so macht Völkerrecht Spaß! Neoprophan: Ich weiß, daß sich die Leute nicht unbedingt an das Völkerrecht halten. Darum ging es aber nicht in dieser Erörterung. Ich wollte nur nachweisen, daß die Vernichtung von Jassin mit dem Völkerrecht in Übereinstimmung steht. Achja, nochmal ganz klar: Soldaten in Uniform dürfen nach Gefangennahme grundsätzlich nicht als Spione oder Saboteure erschossen werden. Auch dann nicht, wenn sie hinter den feindlichen Linien Fabriken sprengen, Brände legen, Soldaten erschiessen oder Stellungen auskundschaften. Sie sind dann keine Spione, sondern reguläre Soldaten mit der Funktion Aufklärer oder Kombattant. Wenn also ein feindlicher Soldat sich nachts in Uniform etwa an einer feindlichen Küste absetzen läßt, dort die feindlichen Stellungen erkundet und dann wieder zu seinem Schiff zurückkehrt (sowas ist im amerikansichen Unabhängigkeitskrieg vorgekommen und diejenigen haben aus ebendiesem Grund dabei bewußt Uniform getragen), darf er nach Gefangennahme nicht als Spion erschossen werden. Trägt er aber keine Uniform, ist er ein Spion und darf erschossen werden. Generell sind die Möglichkeiten eines Aufklärers in Uniform eben begrenzt, da er leicht erkannt wird. Daß Spezialtruppen oder Kavallerie immer schon hinter den feindlichen Linien operiert haben, ist ja sowieso klar. Nicht jeder Krieg hat klare Fronten, manche sogar gar keine. |
Ich muß mich korrigieren: Arafat darf nicht als Kriegsgefangener erschossen werden. Er darf allerdings im Rahmen von Kampfhandlungen erschossen werden. (Wenn dies auch dem Protokoll von Oslo wiederspräche.)
Jaja, Völkerrecht ist kompliziert. Bis zum zweiten Weltkrieg waren für Terrorakte von Zivilisten gegen Invasionsarmeen sogar Vergeltungserschiessungen vorgesehen. Ich glaube, für einen toten Soldaten durfte man 10 Zivilisten erschiessen. Das haben die Deutschen ja auch gemacht, war in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht. Wenn sie aber 11 erschossen haben war's ein Kriegsverbrechen. Ja, so macht Völkerrecht Spaß! Neoprophan: Ich weiß, daß sich die Leute nicht unbedingt an das Völkerrecht halten. Darum ging es aber nicht in dieser Erörterung. Ich wollte nur nachweisen, daß die Vernichtung von Jassin mit dem Völkerrecht in Übereinstimmung steht. Achja, nochmal ganz klar: Soldaten in Uniform dürfen nach Gefangennahme grundsätzlich nicht als Spione oder Saboteure erschossen werden. Auch dann nicht, wenn sie hinter den feindlichen Linien Fabriken sprengen, Brände legen, Soldaten erschiessen oder Stellungen auskundschaften. Sie sind dann keine Spione, sondern reguläre Soldaten mit der Funktion Aufklärer oder Kombattant. Wenn also ein feindlicher Soldat sich nachts in Uniform etwa an einer feindlichen Küste absetzen läßt, dort die feindlichen Stellungen erkundet und dann wieder zu seinem Schiff zurückkehrt (sowas ist im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg vorgekommen und diejenigen haben aus ebendiesem Grund dabei bewußt Uniform getragen), darf er nach Gefangennahme nicht als Spion erschossen werden. Trägt er aber keine Uniform, ist er ein Spion und darf erschossen werden. Generell sind die Möglichkeiten eines Aufklärers in Uniform eben begrenzt, da er leicht erkannt wird. Daß Spezialtruppen oder Kavallerie immer schon hinter den feindlichen Linien operiert haben, ist ja sowieso klar. Nicht jeder Krieg hat klare Fronten, manche sogar gar keine. Zitat:
2. Wenn du kein Soldat bist und er keine Uniform trägt und es kommt zu Erschiessungen oder Kampfhandlungen, ist es eine zivile Auseinandersetzung, die das Völkerrecht nicht behandelt. 3. Wenn er die Uniform einer feindlichen Armee trägt, darfst du ihn als Soldat im Kampf erschiessen, jedoch nicht, nachdem du ihn gefangengenommen hast. Denn dann wäre er Kriegsgefangener. 4. Wenn du kein Soldat bist und er die Uniform einer feindlichen Armee trägt, darfst du ihn nicht erschiessen, selbst wenn er dich angreift. Das wäre Partisanentätigkeit deinerseits und nach dem Völkerrecht verboten. 5. Wenn du Soldat bist und siehst, daß er militärische Objekte ausspioniert, oder militärische Geheimnisse verrät, darfst du ihn sowohl im Kampf erschiessen, als auch nach Gefangennahme, weil er ein Spion ist. Dasselbe gilt, wenn er irgendwelche Anschläge verübt. (Etwa dein Haus in die Luft sprengt.) 6. Wenn du kein Soldat bist und er spioniert oder Anschläge verübt, darfst du ihn auf keinen Fall erschiessen, da das wieder Partisanentätigkeit wäre. Du könntest dafür selbst nach dem Völkerrecht erschossen werden. Anmerkung: als Soldat mußt du unbedingt Uniform tragen. Also vor dem Erschiessen anziehen, sonst bist du ein Partisan, auch wenn du Mitglied der Armee bist. Erklärung: Das Völkerrecht unterscheidet zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten. Nichtkombattanten dürfen nicht als solche angegriffen werden, es sei denn das Hauptziel ist ein militärisches. Z.B. Artilleriebeschuß auf eine feindliche Stellung, Zivilisten gehen dabei unbeabsichtigt drauf. Die Nichtkombattanten dürfen nicht in die Kampfhandlungen eingreifen. Tun sie das, dürfen sie standrechtlich erschossen werden. (So wurden Zivilisten, die englische Flieger im zweiten Weltkrieg nach Gefangennahme auf der Straße töteten, nach dem Krieg von den Alliierten gemäß Völkerrecht hingerichtet.) Kombattanten dürfen nur im Kampf, nicht aber nach Gefangennahme erschossen werden. Außerdem stehen ihnen festgelegte Rechte in Gefangenschaft zu. So, ist doch alles ganz klar! Also haltet euch als Nichtkombattanten daran, dann werdet ihr auch nicht erschossen. Vermutlich nicht. |
Zitat:
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