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Alt 30-05-2005, 09:52
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raptorsf raptorsf ist offline
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PJ, hätte etwas mehr Weitblick von Dir erwartet. Natürlich klingt dieser Satz auf den ersten Blick unlogisch, wenn Du Dich nur etwas mit Volkswirtschaft beschäftigst wirst du jedoch sehen, dass es genau so ist!

Nicht irgendwelche Gesetze, Verordnungen oder gar Regierungen schaffen Arbeitsplätze sondern Unternehmen. Und Unternehmen schaffen Arbeitsplätze wenn die Rahmenbedingungen stimmen - und die stimmen z.B. wenn der Arbeitsmarkt dereguliert ist. Dies kann zwar im Einzelfall zu einer einfacheren und schnelleren Kündigung führen, aber es vereinfacht auch das neueinstellen von Leuten. Der Markt wird flexibler und somit wettbewerbsfähiger.

Habe ja oben schon geschrieben, je reglementierter der Arbeitsmarkt ist je mehr Arbeitslose gibt es (siehe Italien, Frankreich, Deutschland...).

Habe gestern bei Sabine Christiansen auch so eine Diskussion gesehen wo es genau um dieses Thema ging. Aber sorry, die Leute von der SPD (der Bürgermeister von Berlin war da ) und einer von den Grünen erzählen so einen Stuss! Verteufeln den Kapitalismus und kommen mit Beispielen wie von der Deutschen Bank - sowas ist vielleicht Publikumswirksam aber greifft überhaupt nicht. Wollt ihr zurück in die Planwirtschaft? Die Staatsquote ist glaub schon bei über 50 %, sowas hat doch nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun!

Nach der Diskussion ist mir die deutsche FDP richtig sympathisch (das Parteiprogramm, nicht Westerwelle persönlich) und ich kann nicht verstehen, wieso die sowenig aktzeptiert ist in Deutschland.
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