Thema: 20. Juli 1944
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Alt 22-07-2004, 03:44
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Junker: nein, ein Attentat erfordert nicht zwingend Sprengstoff. Saddat ist bei einer Parade von seiner vorbeimarschierenden Ehrengarde erschossen worden. Sowas hätte man machen können. Oder Pistole auf kurze Entfernung. Wenn es fehlschlägt, na und? Versucht mans nochmal. Irgendwann klappts.

Am sichersten ist aber der Angriff eines größeren Verbandes, um die Sichherheitskräfte auszuschalten. Am besten in einem Bereich, in dem Hitler nicht fliehen konnte. Wolfsschanze wäre dafür ideal gewesen. Mit einer Panzerdivision umstellen und dann rein. Bei der Reichskanzlei mußte man mit Tunneln rechnen.

Und zu erkennen ist noch immer genug, wenn man ins Gesicht geschossen hat. Außerdem: die Gegenseite kann keinen Führer mehr vorzeigen.

Zitat:
Zitat von Germane45
Ich bin nicht der Meinung, das dieses ausgereicht hätte, eine stabile neue Führung aufzubauen.
Hier musste ein Ende mit Schrecken her.
Ansonsten hätte es wohl erheblichen Widerstand von Machtbesessenen Getreuen des Führers gegeben.
Stimme nicht zu. Die Nazibonzen wären natürlich auch standrechtlich erschossen worden! Wer Widerstand geleistet hätte, wäre militärisch erledigt worden. Notfalls kann man so ein Haus ja mit Artillerie belegen. Oder einen Flammenwerferpanzer alles ausräuchern lassen.

Falls jemand doch entkommt setzt man ein Kopfgeld auf ihn aus. Große rote Plakate an den Litfaßsäulen. Grund: Verbrechen gegen die Nation. Das wäre klassisch.

Und die Verschwörer hätten ja einen Reichtsstatthalter gehabt und alle Positionen mit ihren Leuten neu besetzt.

Warum sollte das nicht ausreichen? Worauf basiert deine Meinung?
Irgendwelche Gründe oder Argumente wären schön.
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