Thema: 20. Juli 1944
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Alt 22-07-2004, 11:59
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Germane45 Germane45 ist offline
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Stauffenberg musste überleben, wenn dieses Attantat und die damit verbundene Reichsübernahme ein Erfolg werden sollten.

Er war der Kopf des Planes. Ausserdem trugen viele vorbereitete Befehle seine Unterschrift, die bei seinem Tod nichts mehr Wert gewesen wären.

Einige hochrangige Militär in Schlüsselpositionen hätten diese vorgehensweise von Stauffenberg ja auch unterstützt.

Das beste Beispiel ist ja Gen.Oberst Fromm.
Als der Widerstand den Tod von Hitler nicht herbeiführen konnte, hat er sofort eine standrechtliche Erschiessung durchführen lassen um seine eigene Haut zu retten.
Was aber nichts nutzte.

Man konnte auch nicht alle Hitlertreuen auf einen Schlag ausschalten, da diese ja auch wieder von treuen Gefolgsleuten umgeben waren.
Es musste zuerst die Kontrolle über das Militär gesichert werden.

Die Widerstandsgruppe war zu klein, um alle wichtigen Gegner auf einen Schlag auszuschalten.

Der "kleine" Soldat hat sowieso immer die Befehle seiner Vorgesetzten ausgeführt.
Da hätte es keine Rolle gespielt, das Hitler tod wäre und der Fahneneid damit hinfällig.
Ein Soldat führt nur Befehle aus.
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