Thema: 20. Juli 1944
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Alt 23-07-2004, 20:34
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Na also ich denke, dass die ganze Sache mit den Panzern doch ein viel größerer Aufwand wäre, als eine Bombe in Hitlers Nähe zu schmuggeln. Und außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass dort eine Panzerdivision reinkommt ohne dass Hitler was davon erfährt doch ein wenig geringer, als ihn mit einer Bombe zu töten. Schließlich ist eine Bombe in einem Aktenkoffer doch leichter zu verstecken, als eine ganze Panzerdivision, oder? Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Panzer entdeckt werden und das Hitler gewarnt wird, ist mindestens genauso groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass er das Bombenattentat überlebt.
Gut ausgeführte, gezielte Bombenattentate auf eine einzige Person sind im Normalfall ja eigentlich tötlich. Eine Festung zu stürmen oder zu infiltrieren, ohne dass irgendeiner der Besatzung, der was davon mitbekommt überlebt, oder dass gar niemand etwas bemerkt, ist doch ein wenig schwieriger. Und viel schwieriger wird das ganze erst noch mit Panzern, die man zur Not ja nicht einfach im Gebüsch verstecken kann, wenn der Führer oder sein Gefolge mal aus'm Fenster guggt.

Abgesehen davon müssen die Panzer ja auch mit Soldaten besetzt werden. Und diese Soldaten müssten dann auch alle eingeweiht und vertrauenswürdig sein. Die Chance, dass irgendeiner da dann nicht mitzieht und alles aus Angst verrät, ist auch nicht sonderlich gering.

Von daher hätte ich auch eine Bombe statt der Panzer gewählt.


Und zu der Frage, was ich von diesem Tag halte, schließ ich mich jetzt einfach mal Redbastis erstem Beitrag hier an. Abgesehen davon, dass ich keine Ahnung hab, was bei der Planung und der Durchführung des Attentats so falsch gelaufen sein mag.
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Geändert von SonMokuh (23-07-2004 um 20:37 Uhr).
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