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Alt 18-03-2014, 00:50
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Zitat:
Zitat von Germane45 Beitrag anzeigen
Das Urteil ist äussert günstig für U.H. ausgefallen.
-Quelle-

Die guten Anwälte haben sich bezahlt gemacht.

Das bin ich nicht deiner Meinung. Vor Allem die Medien und sogenannten Experten die ich in letzter Zeit hörte, diskutieren das ganz kontrovers zu den Aussagen die öffentlich bekannt gemacht wurden. (Mehr dazu unten)

Ich selbst bin kein Justizexperte, aber die Anklage richtet sich gegen eine unvollständige Selbstanzeige, wobei die Größenordnung der Steuerhinterziehung im ersten Fall keine Rolle spielt.
Aber wie gesagt, man weiß nicht alle Details und es würde sowieso nur auf Spekulationen hinauslaufen, darum belasse ich es hierbei mal. Jedenfalls ist es in so einem Fall manchmal ganz gut auch objektive Meinung von Experten außerhalb der Medien einzuholen.



Zitat:
Zitat von Germane45 Beitrag anzeigen
Für unsere Zinsgewinne müssen wir auch hier in Deutschland Steuern zahlen.
Das gilt auch für unsere Zinsgewinne im Ausland.
Der Steuerfreibetrag ist da leider nur im 4.stelligen Bereich.

Das Millionäre da leicht drüber kommen, ist wohl klar.

Nicht umsonst verlegen daher einige Leute ihren Wohnsitz z.b. nach Österreich oder die Schweiz.
Dort sind die Steuern ja bekanntlich viel niedriger.
Richtig! - Aber ich rede hier nicht von Zinsgewinnen (KEST). - Ist ja hier in Österreich auch nicht anders.

Im Prinzip wollte ich darauf aus das es eine Art der Doppelbesteuerung ist und für mich nicht das gleiche wie wenn jemand die Einkünfte vorher schon nicht versteuert ins Ausland bringt. - Bei Wertpapieren wird zumeist schon versteuertes Kapital eingesetzt. Ist aber nur eine persönliche Sichtweise von mir

Aber es gibt Leute die zahlen nur einen Bruchteil von Steuern was Vermögende zahlen. - Diese Leute sind meistens nicht von Haus aus reich, sie erarbeiten sich das, darum sehe ich das ein bisschen zwiespältig. - DAS gibt ihnen natürlich nicht das Recht Gesetze zu brechen, aber man sollte schon mal das System hinterfragen, denn auch diese Leute leisten einen großartigen Beitrag zum Allgemeinwohl des Volkes. - Systemfrage? Leider nicht diskutierbar mit dem Großteil des Volkes, die mehr durch Medien beeinflusst werden als selbständiges denken bevorzugen!


Zitat:
Zitat von Germane45 Beitrag anzeigen
Mach dazu ein neues Thema auf.

Das Thema U.H. ist ja wohl noch nicht abgeschlossen.
Da könnte dieser Thread noch gebraucht werden.

Abschließen dazu noch eines. Wieviel Experten haben sich die letzten Wochen geäußert das es absolut unmöglich ist, von 20 Millionen, Gewinne im dreistelligen Millionenbereich innerhalb von 6 Jahren zu erzielen.
Ich hab gar nicht mitgezählt wie oft ich lachen musste... Traurig, was das angeblich für Experten sein sollten. Ich kann alleine schon mit Optionen reichlich Gewinne in kurzer Zeit realisieren. Weiter ins Detail möchte ich nicht gehen, aber das ist absoluter Unfug was da behauptet wird.

Das Highligt war für mich gestern die Expertenrunde im ZDF! (bei Jauch) - Ich weiß nicht wie diese 2 Gestalten bei euch heißen, aber jedenfalls saßen sie ganz rechts. - Es war eine ältere Frau und ein Mann mittleren Alters.
Denn Quatsch was die verbreiteten konnte ich nicht bis zum Schluss verfolgen... aber ein paar Beispiele:

- zentralisieren von Steuersätzen (vor allem im EU-Raum etc.)
Das kam von dieser Frau. - Jedes Kind mit mittlere Reife würde warscheinlich verstehen das dies nicht funktioniert. Dieser Frau sollte man Begriffe erklären wie: Freie Marktwirtschaft, Marktgleichgewicht, Wohlfahrtsökonomik etc.
Ich glaube auch das diese Frau noch nie was von dem Wort "Globalisierung" gehört hat? Wenn die EU einheitliche Steuersätze definieren würde, hätte man aus Sicht der Unternehmen sowie von Privaten einen Kapitalabfluss der sich aber ordentlich gewaschen hätte und das wäre nur eine Auswikrung von vielen.

- Aufheben der Selbstanzeige:
Kann man diskutieren, wäre meiner Ansicht aber nicht sinnvoll. - Dies betrifft sowieso nur wenige Prozent in der obersten Klasse des Vermögensgebilde, für die es ein Leichtes ist ihren Hauptwohnsitz zu verlegen und das damit verbundene Vermögen auszulagern (noch leichter für Großunternehmen). Wo ist hier der Sinn? So hat man noch die theoretische Möglichkeit Geld abzuschöpfen in diesen sperrlichen Zeiten.
Natürlich ermöglicht man damit auch Strafmilderung für Steuerdelikte, aber Menschen sollten mal versuchen längerfristig zu denken?

- Gehaltschere:
Die Diskussion wird nie ein Ende haben, aber was ich hier für einen Nonsense gehört habe da stellen sich mir alle Nackenhaare auf. Reichensteuer / Regulierungen... Regulierungen... Regulierungen - mehr abgeben usw. - Wenn das passiert, ziehen Unternehmen und private Vermögende um. So einfach ist das nicht! - Das fehlende Geld spürt wieder die Mittelschicht. - Mehr Steuern, bei höherem Einkommen sollte man nicht so ausreizen das man in eine Verlustsituation schlittert. Spüren tut dies, wie gesagt, ohnenhin nur die Mittelschicht, da diese keine Optionen haben.
Von dem abgesehen wird es immer die Situation geben, dass es wenige Reiche und viele im unteren Drittel geben wird. - Der Zustand des vollkomenen Ausgleichs würde Marktversagen hervorrufen und das ist nicht lösbar... Man muss sich nur mal vorstellen wenn jeder 2500 Eur/Netto verdient, keiner mehr, keiner weniger... Bildung, Forschung und Entwicklung, allg. Fortschritte, Überstunden würden massiv einbrechen, soviel zum Thema Martkversagen.

... jedenfalls sehr traurig was da für angebliches Fachwissen rüber kam...



Nochmals was zu U.H.: Für mich ist der Fall somit erledigt, aber für die Medien anscheinend noch nicht. Es wird nun versucht eine Verbindung zum FCB und Dreyfus-Adidas herzustelle
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cu
kaki100 -->


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Seit13.08.2002 Mitglied bei *GKC*

Geändert von kaki100 (18-03-2014 um 01:18 Uhr).
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