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  #1  
Alt 28-10-2005, 14:40
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Deutsche Bank mit Spitzenergebnis

es wird ja viel gejammert in Deutschland - zu viel meiner Meinung nach und die Probleme sind fast alle hausgemacht. Deswegen doch mal eine gute Nachricht. http://www.ftd.de/ub/fi/28153.html

Und anstatt jetzt wohl wieder stolz zu sein das Deutschland eine erfolgreiche Bank hat, wird gleich wieder der Chef vor den Kadi gerufen und die Personalpolitik angekreidet
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  #2  
Alt 29-10-2005, 16:15
Simsenetti Simsenetti ist offline
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Und das ist auch richtig so, er übernimmt nämlich absolut keine soziale Verantwortung.

Aber dass das ein Neoliberaler wie du nicht verstehst ist mir bewußt.
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  #3  
Alt 29-10-2005, 17:24
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Pastafari

 
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Neoliberalismus ist meistens mit schlechten Sozialleistungen und Löhnen verbunden. Und es gibt auch noch Dinge, die das gut finden.
Das unsere UBS 4,2 Mrd. SFr (~2,686 Mrd. Euro) Gewinn gemacht hat, freut mich überhaupt nicht.
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  #4  
Alt 29-10-2005, 20:07
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aha, hier sprechen also die Wirtschaftsexperten.

These 1 gem. Simse: Wer sich zu wenig sozial gibt, muss bestraft werden.
These 2 gem. Saemi: Ein Unternehmen das Gewinne einfährt ist eine schlechtes Unternehmen und deswegen unsympathisch.

Naja, dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein - die Frage ist vielleicht, wie man sozial definiert. Aber das führt wohl auch zu nichts, Vater Staat hat ja genug Geld
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  #5  
Alt 29-10-2005, 20:13
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Pinguin

 
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Ackermann's Erscheinen vor dem Gericht hat weniger mit dem Ergebnis der Deutschen Bank zu tun, sondern "nur" mit den Begleitumständen der Übernahme von Mannesmann D2 durch Vodafone.
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  #6  
Alt 29-10-2005, 20:45
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Pastafari

 
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Nur rüttelt das an Ackermanns Glaubwürdigkeit, bei mir jedenfalls.

@rap

Nein, das meinte ich nicht. Nur: man kann kaum behaupten, dass die grössten Unternehmen auch die Sozialsten sind, oder? (McDonalds, Electronic-Arts...)
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  #7  
Alt 30-10-2005, 11:46
Simsenetti Simsenetti ist offline
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Zitat:
Zitat von raptorsf
These 1 gem. Simse: Wer sich zu wenig sozial gibt, muss bestraft werden.
Ja, ich werde auch kein Konto bei der Deutschen Bank eröffnen oder jemals wieder ein Mailkonto bei yahoo einrichten.

Zitat:
Zitat von raptorsf
Naja, dazu fällt mir eigentlich nichts mehr ein - die Frage ist vielleicht, wie man sozial definiert. Aber das führt wohl auch zu nichts, Vater Staat hat ja genug Geld
Nein, denn man muss ja Sozialsysteme finanzieren, die nötig sind weil große Unternehmen, trotz großer Gewinne, Mitarbeiter entlassen.
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  #8  
Alt 31-10-2005, 10:38
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eben Saemi, es geht um die Definition. Sag mir mal, was für dich sozial bedeutet.

Nach meiner Definition sind genau die von dir angesprochenen Firmen sozial. Begründung: Das sind erfolgreiche Firmen die viele Leute beschäftigen. Und all diese Leute erhalten einen Lohn und davon wird ein gewisser Teil an die Sozialwerke abgezweigt. Und auch diese Firmen zahlen ihren Teil - sie zahlen Steuern und Sozialabgaben. Und diese werden dann für Sozialhilfeempfänger, Renter, Arbeitslose etc. ausgegeben - davon habe die ja direkt nichts!

Natürlich kann man immer argumentieren, dass sie noch mehr zahlen sollen, zu wenig Leute beschäftigt haben etc. Aber lieber ein kleiner Beitrag als gar keiner!

Und lieber ein erfolgreiches, wirtschaftlichorientiertes Unternehmen als ein übersoziales Unternehmen das bald pleite macht (zumindest mittel- und langfristig betrachtet).
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  #9  
Alt 31-10-2005, 16:53
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Wer da wo vor den Kadi gerufen wird ist mir eigentlich recht Schnuppe!

Ich weiß nur, das ich 10 meiner Aktienanteile verkloppt habe....und das für knapp 45.50euro!

Das hat mich dann doch etwas glücklicher gemacht und somit über das eigentliche hinweg getröstet!

Easytreade rulz

in diesem sinnen:
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Muchas Maracas


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  #10  
Alt 01-11-2005, 10:00
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Du böser Kapitalist Du Hoffentlich hast Du den Gewinn (natürlich nach Steuern) gleich der Heilsarmee oder an ein Hilfswerk überwiesen. Ansonsten wirst Du mit dem Sozialhammer hier vom Forum bestraft
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  #11  
Alt 01-11-2005, 10:39
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Man verkauft doch jetzt keine Deutsche Bank Aktien.
Die stehen doch seit Jahren im Aufwind.
Da hat unser Bossi aber Geld verschenkt.

Mehr zu Ackermann und seiner Bank findet man auch hier
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  #12  
Alt 01-11-2005, 13:38
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Öööö.....jo....Spenden....also ich hab sie dem ...RETTET BOSSI Hilfswerk gespendet !

@Harry: Ich weiß , das da sicherlich noch einiges drin ist....doch mußte ich ein teil veräussern, da eine kleine engstelle im Privaten Haushalt es verlangt hat!

Deswegen habe ich ja auch nicht alles veräussert!
So "dumm" bin ich nicht

in diesem sinne:
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Muchas Maracas


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  #13  
Alt 02-11-2005, 02:09
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Klar, wer die meisten Leute entlässt, ist der Sozialste von allen; schließlich tut er den Spekulanten was Gutes. Aktionäre sind nämlich die besseren Menschen, sie verdienen, dass man ihnen Geld fürs parasitäre Nichtstun gibt, während der Arbeiter ein dummes Schwein ist, den man nach allen Regeln der Kunst aussaugen muss.
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Also sowelche Politiker sollte man ihr Amt abnehmen!
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  #14  
Alt 02-11-2005, 18:05
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... jo der arme Arbeiter, er wird genötigt und gezwungen dort zu arbeiten. Mir kommen gleich die Tränen.

Tatsache ist, dass es Arbeitsplätze gibt, weil Unternehmer Geld investieren und Risiken eingehen - unterstützt von Anlegern die Aktien kaufen, damit die Firma weiter investieren kann.

Scheinbar wäre es euch lieber, wenn die Deutsche Bank 10000 Mitarbeiter mehr einstellt und dafür Verluste schreibt. Das wäre kurzfristig vielleicht sogar ganz gut - aber kurz darauf würde sie übernommen oder liquidiert werden weil die Zahlen nicht mehr stimmen. Wäre dann das Gejammer nicht noch viel grösser? Einfach vielleicht mal 2/3 Schritte weiter denken und mal über den Tellerrand schauen...
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  #15  
Alt 03-11-2005, 12:15
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Ja, das 2, 3 Schritte Vorausdenken fehlt der heutigen Wirtschaft leider. Wie sonst kann man sich Massenentlassungen trotz Gewinne erklären (allgemein gesprochen nicht auf dieses Beispiel bezogen)?!
Tatsache ist doch, dass die heutige Wirtschaft in ihrer perversen Irrationalität nicht mehr mit Gewinnen zufrieden ist, sondern steigende Gewinne herbeigiert. Daran sind hauptsächlich Aktienfonds und die dazugehörigen Gesellschaften schuld. Damit Hans Mustermann mit seinem Aktienpaket noch ein paar lumpige € mehr Dividende kassiert, üben Fonds-Gesellschaften Druck auf Aufsichtsräte auf. Da die aber mit herkömlichen Mitteln nicht noch mehr Gewinn rausholen können, werden halt zack zack ein paar Tausend Arbeiter entlassen. So sind alle zufrieden. Zumindest für die nächsten 5 Jahre. Denn bis dahin werden dann Tausende Arbeiter entlassen sein und dem Unternehmen die Konsumenten fehlen. So frisst das Unternehmen in seiner Gier sich selbst auf. Dieser Wachstums-Fetisch ist ja geradezu symptomatisch für die heutige Wirtschaft, die darüber den rationalen Blick verliert. Ein Beispiel heirfür ist das Vergleichen von Wirtschaftswachstum bei uns mit dem von China oder anderen Schwellenländern.
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  #16  
Alt 03-11-2005, 12:47
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weil fähige Unternehmen eben 2/3 Schritte vorausdenken, müssen sie für die Zukunft handeln. Gewinne oder Verluste sind in der Vergangenheit eingefahren worden, Entlassungen oder Neueinstellungen werden gemacht um die Zukunft vorzubereiten.

Es muss also absolut kein Wiederspruch sein, wenn ein Unternehmen heute einen Gewinn ausweist und gleichentags Entlassungen ankündigt.

Beispiel Deutsche Bank (von der reden wir ja hier). Die haben ihre Gewinne vor allem im Ausland (speziell in UK) generiert. Deswegen haben sie dort ausgebaut und werden weiterhin ausbauen und gleichzeitig bauen sie in Deutschland stellen ab weil die Nachfrage zu gering ist (ganz abgesehen davon das dies wohl alle qualifizierte Mitarbeiter sind die bald schon wieder eine Stelle haben). Das ist für Deutschland zwar kurzfristig nicht schön, aber die Engländer freuen sich. Mittel- und langfristig ist es aber auch für Deutschland gut, weil sie ja in Deutschland Steuern zahlen und ein starkes Unternehmen bleiben. Die Alternative wäre um einiges schlimmer - aber eben, dazu muss man 2/3 Schritte vorausdenken.

Und wieso sind Fonds oder gar Aktienhalter gierig und pervers? Auch Hans Mustermann wird wohl dank seinem Aktiengewinn oder Dividende dieses Geld wieder investieren. Das verstehe ich irgendwie nicht - scheinbar ist das Wort "Erfolg" und "Leistung" in Deutschland schon negativ besetzt. Sehr schade...
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  #17  
Alt 03-11-2005, 13:07
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Aber je mehr Arbeiter die Deutsche Bank in Deutshcland entlässt desto weniger potentielle und tatsächliche Kunden fehlen ihr, desto mehr Leute entlässt sie, desto weniger potentielle und tatsächliche Kunden hat sie usw. na erkennst du wohin sich das bewegt?
Des weiteren sprichst du von Verlagerung des Unternehmens ins Ausland, ich aber spreche von der Praxis der "Gewinnmaximierung" (ist übrigens Fachblumig, also kein böses Schimpfwort von den Feinden rationalen Wirtschaftens erfunden). Der Anleger bzw. die Fondgesellschaften ,die in seinem Namen handeln sind deshalb gierig und pervers (wobei ich sie nie als solche bezeichnet habe) weil sie ja schon Gewinne machen, da das Unternehmen konstante Gewinne macht. Weil die aber zu den 30 € Gewinn im Monat noch unbedingt 5% mehr Gewinn haben möchten, werden unnötig Leute entlassen, damit das Unternehmen steigende Gewinne macht. DAS ist für mich kurzsichtige Gier und Perversität. Und jetzt versuch mal, das schönzureden.

Solche Praktiken sind der Grund, weshalb Neoliberalismus (zurecht) so verschrien ist. Der klassische Liberalismus verlangt größtmögliche Freiheit für ein Unternehmen, setzt dabei aber genug Hausverstand voraus, damit man erkennt, dass langfristig eine gesunde Wirtschaft nur durch soziale Verantwortung der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gegenüber erreichbar ist. Leider wurde dadurch, dass die zeit immer schnellebiger wurde, der Langzeit-Faktor vergessen und heute ist man vor allem auf den kurzzeitigen Supergewinn aus. Und dann wundert man sich, wenn vollblutakademische Buchhalter als "Manager" ganze Unternehmen in den Bankrott wirtschaften.

Zitat:
Zitat von raptorsf
Das verstehe ich irgendwie nicht - scheinbar ist das Wort "Erfolg" und "Leistung" in Deutschland schon negativ besetzt. Sehr schade...
Ich hab übrigens weder irgendwo "Erfolg" noch "Leistung" in den Mund genommen oder irgendwas in dem Zusammenhang gesagt. Außerdem bin ich nicht Deutscher sondern Südtiroler/Italiener. Für's Jammern waren wir noch nie zuständig. Also nix mit Jammertal-Totschlagpolemik.
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  #18  
Alt 04-11-2005, 10:46
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ist halt eine Glaubensfrage - was war zuerst: das Huhn oder das Ei? Oder wirtschaftlich gesprochen: Soll man zuerst das Geld verdienen und dann ausgeben oder umgekehrt.

ich bin der Meinung, dass man zuerst Geld erwirtschaften muss um es nachher ausgeben zu können.

Und Investoren und Unternehmen tragen auch ein Risiko, sie können im Extremfall einen Totalverlust erleiden - dass sollte man vielleicht auch mal bedenken.

Wie auch immer - ich denke wir werden uns nicht finden - übrigens wohne und arbeite auch ich nicht in Deutschland
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  #19  
Alt 05-11-2005, 12:53
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Zitat von Psycho Joker
Aber je mehr Arbeiter die Deutsche Bank in Deutshcland entlässt desto weniger potentielle und tatsächliche Kunden fehlen ihr, desto mehr Leute entlässt sie, desto weniger potentielle und tatsächliche Kunden hat sie usw. na erkennst du wohin sich das bewegt?
In diesem Fall lässt sich das Argument nicht verwenden. Denn die Deutsche Bank erziehlt ihre Milliardengewinne sicher bei Geschäften mit großen Firmen und nicht im Privatkundenbereich.

Davon abgesehen ist mir das eigentlich egal ob die nun eine Million oder eine Milliarde Euro Gewinn machen, in Deutschland entlassen sie Leute und das ist schlecht.
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  #20  
Alt 05-11-2005, 13:48
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Zitat von ONeil
In diesem Fall lässt sich das Argument nicht verwenden. Denn die Deutsche Bank erziehlt ihre Milliardengewinne sicher bei Geschäften mit großen Firmen und nicht im Privatkundenbereich.
Und genau diese Aussage ist so FALSCH!

Es stimmt das Banken einen hohen Teil ihrer Gewinne über große Firmen erzielen, aber der größte Teil kommt über die Privatkunden. Geh mal in eine Bank und versuch die angebotenen Zinsen noch weiter "runter zu handeln", wenn du Glück hast wird die Gesamtfinanzierung etwas umstruckturiert und es sieht nach einer Einsparung aus, eine Firma (wirtschaftlich gesund und ohne großes Risiko" hat da ganz andere Verhandlungsgrundlagen und bekommt ganz andere Konditionen..

Im Verhältnis gesehen ist es für dich als privat Person einfacher an Geld zu kommen als für viele Firmen, hintergrund dazu ist das wesentlich höhere Risiko.
Zudem sollte man nicht vergessen das auch einen "geplatzte Finanzierung=Darlehen wird gewährt aber nicht mehr bezahlt" immer einen anderwertiger Gewinn der Bank zu kommt, wie z.B. Immobilien, KFz usw., diese werden gemäß dem Marktwert in die Statistik/Bilanz/Ergebnis mit aufgenommen.
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Gruß AMD-Powered
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  #21  
Alt 06-11-2005, 09:38
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Zitat von raptorsf
ist halt eine Glaubensfrage - was war zuerst: das Huhn oder das Ei? Oder wirtschaftlich gesprochen: Soll man zuerst das Geld verdienen und dann ausgeben oder umgekehrt.

ich bin der Meinung, dass man zuerst Geld erwirtschaften muss um es nachher ausgeben zu können.

Und Investoren und Unternehmen tragen auch ein Risiko, sie können im Extremfall einen Totalverlust erleiden - dass sollte man vielleicht auch mal bedenken.

Wie auch immer - ich denke wir werden uns nicht finden - übrigens wohne und arbeite auch ich nicht in Deutschland
Ha! Jetzt gehen dir die Argumente aus, denn du verfällst in offensichtliche Gemeinplätze. Was hat Neoliberale "Gewinnmaximierung" denn mit der scholastische Frage nach der Henne und dem Ei oder mit Geld verdienen und ausgeben zu tun? Gar nichts. Gib doch wenigstens zu dass du auf der Seite der gierigen Unternehmensspitzen stehst und soziale Verantwortung für nervigen ethischen Beikram hälst, der der Wirtschaft erpart bleiben sollte. Bist ja nicht alleine (im Gegenteil). Aber wenigstens warst du schon ehrlich genug zuzugeben dass du aus einer "Glaubenseinstellung" heraus so denkst und nicht aufgrund von Fakten oder rationalen Zusammenhängen. Ich nehme deine Kapitulation an.

@ONeil: In Gewinnstruktur von Banken bin ich nicht wirklich eingeweiht, daher kann ich dazu wenig sagen, wobei ich glaube, dass eine Bank ohne Privatkunden sicher weit schlechter dasteht, weil die Privatkunden ja sozusagen das Basiskapital zur Verfügung stellen. So denk ich mir das zumindest. Aber darum ging's mir ja nicht wirklich. Die Deutsche Bank war primär ein Beispiel für heutige Großunternehmen im Allgemeinen. Ob das jetzt so passend war, darüber lässt sich streiten (so ganz passt es mir auch nicht), aber ich denke ich habe klar gemacht, was ich in etwa vermitteln wollte.
Davon abgesehen stimmen wir ja überein, wie ich sehe.
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  #22  
Alt 06-11-2005, 10:15
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ach PJ, ich versuchte lediglich zu erklären, dass unsere Ansichten (man kann es ja auch als Glauben bezeichnene wie Du sagst) diametral auseinanderliegen.

Ich masse mir aber nicht an zu entscheiden, wer schlussendlich absolut recht hat - wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo da zwischen.

Ich wollte lediglich ausdrücken, dass Firmen auch soziale Interessen vertretten müsse um mittel- und langfristig erfolgreich zu sein. Natürlich gibts auch Exzesse (ich denke da z.B. an die exorbitant hohen Managerlöhne), aber auch das wird der Markt früher oder später korrigieren.

Irgendwelche staatliche Eingriffe (zusätzliche Abgaben, Auflagen betreffend Beschäftigtenzahlen) sind Gift für Unternehmen - und was schlecht fürs Unternehmen ist ist im Endeffekt auch schlecht für die Angestellten und schlussendlich für die Gesellschaft. Das wollte ich ausdrücken - und wenn Du mein Entgegenkommen als Kapitulation auffasst ok - dann machst du es dir aber sehr einfach

PS: Ich kenne mich im Bankgeschäft ein wenig aus - arbeite nicht selbst für eine, habe aber regelmässig Kontakt. Bis vor ein paar Jahren waren Firmenkunden (speziell bei Grossbanken, und über die reden wir ja hier) und auch instiutionelle Anleger (Pensionskassen etc.) die am liebsten gesehen Klientel - aber in letzter Zeit wurde auch das Retail-Geschäft (Geschäft mit kleinen, privaten Kunden) wieder neuentdeckt und gefördert. Denn schliesslich macht auch Kleinvieh Mist
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  #23  
Alt 06-11-2005, 15:57
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Zitat von AMD-Powered
Und genau diese Aussage ist so FALSCH!

Es stimmt das Banken einen hohen Teil ihrer Gewinne über große Firmen erzielen, aber der größte Teil kommt über die Privatkunden.
Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Du kannst nicht alle Banken in einen Topf werfen. Hier im Stadtgebiet (ca. 12.000Einwohner) gibt es grob überschlagen um die 10 Banken. Damit ich zu einer Deutschen Bank-Filliale komme, müßte ich allerdings erstmal 30km in eine größere Stadt fahren.

Du mußt wenn du Banken betrachtest zwischen mehrere Arten differenzieren: Filialbanken, die nahe am Kunden sind (Sparkasse, Raiffeisenbank etc.),
Großbanken (Deutsche Bank), die zwar auch (wieder) Privatkunden betreuen, aber vor allem auf Firmen spezialisiert sind und daher kein so dichtes Fillialnetz haben.
Und neuerdings auch Direktbanken, die zwar auch kein Fillialnetz haben, weil sie ausschließlich übers Internet agieren und hier Privatkunden von den Banken mit Fillianetz weglocken wollen (z.B. Comdirect, IND-Diba).
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