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#1
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finde Gewerkschaften auch nicht wirklich sinnvoll
![]() Natürlich tönen die Versprechen von Gewerkschaften verlockend: Arbeitsplatzsicherheit, höhere Löhne, Gerechtigkeit etc. blabla Aber Tatsache ist leider, dass Gewerkschaften keine Stellen schaffen und keine Löhne bezahlen, denn das machen die Firmen! Im Gegenteil, Gewerkschaften kosten viel Geld! Gewerkschaften waren vielleicht vor über 100 Jahren eine gute Idee, wo es kaum Gesetze gab die den Arbeitnehmer schützen und viele Arbeitnehmer über ihre Rechte nicht informiert waren. Aber heute ist das doch nicht mehr so! Also bei dem Thema wäre ich also voll auf der FDP-Linie ![]() PS: Ich wusste nicht das die Deutsche FDP gegen Gewerkschaften geschossen hat - das oben bezieht sich lediglich auf meine Erfahrungen und Beobachtungen aus der Schweiz, ich kenne die Argumente und das Programm der FDP Deutschland eigentlich überhaupt nicht - vor allem nicht in solchen Detail-Fragen ![]() Geändert von raptorsf (23-05-2005 um 10:36 Uhr). |
#2
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Und eine Detail-Frage würde ich das nicht nennen. Dann noch kurz zur Bildungsdebatte: Erst einmal muss geklärt werden, ob das Bildungssystem komplett umgebaut oder nur reformiert wird. Es ist wohl eher letzteres der Fall, denn wir leben ja nun einmal in Deutschland, wo es keine großen Strukturreformen gibt. In der Bildungspolitik trifft die CDU oftmals meine Linie. Ich möchte keinen Einheitsbrei an deutschen Schulen, in dem die guten Schüler untergehen. Genau dahin läuft aber das SPD/Grüne Konzept hinaus. Auch der Vorschlag von Jürgen Trittin, welcher lautet das Kurssystem abzuschaffen, ist eine Idee, welche die Freiheiten der Schüler einschränkt. Ich möchte, dass jeder Schüler entsprechend seinem Können Lernfortschritte erziehlen kann ohne von anderen gehemmt oder überfordert zu werden -> Differenzierung der Schulstufen. Außerdem sollte jeder sich früh für bestimmte Fachgebiete entscheiden können. Daher würde ich das Kurssystem eher ausweiten. Aber vor allem braucht man ein einheitliches System im gesamten Bundesland. Eine Gesamtschule, wie in anderen Ländern, wäre nur dann eine ernsthafte Alternative, wenn man das gesamte System vereinheitlicht und von Grund auf neu aufbaut. Das wird aber im reformblockierten Deutschland nicht passieren.
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#3
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![]() Zitat:
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#4
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![]() ![]() ![]() Zu Gewerkschaften: Abschaffen? ![]() ![]() |
#5
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#6
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Also meine Erfahrungen, als erster Jahrgang mit dem neuen System:
Englisch, Mathe, Deutsch, Erdkunde, Geschichte, Gemeinschaftskunde im Klassenverbund... ich weiß, dass dies vom Prinzip her nicht ganz so extrem sein muss, nämlich dann, wenn man Geschichte Gemeinschaftskunde, Erdkunde als Neigungsfach wählt (was an unserer Schule nicht möglich war) - oder eine andere Sprache als Englisch als Kernkopentenzfach (und Englisch nicht als Neigungs-/Profilfach). Das macht 16 Wochenstunden aus. Von 30 (Minimum).... oder in Anzahl der Fächer ausgedrückt: 6 von 10 im Klassenverband... Dass das Kurssystem nicht gnaz abgeschafft wurde wollte ich durch mein "mehr oder weniger" ausdrücken... Wahlmöglichkeiten sind aber halt nur noch sehr begrenzt vorhanden... (man muss 1 Fremdsprache, Mathe , Deutsch, Erkunde, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Sport, 2 Naturwissenschaftliche Fächer (Bio/Physik/Chemie) und Musik/Kunst haben.... was also an Wahl bleibt, sofern sich je genügend Schüler für die Kurse finden: Englisch oder Französisch/Latein, Musik oder Kunst, Wähle ich Bio, Chemie, Physik oder nichts davon ab - und welche 2 Fächer will ich neben Fremdsprache, Mathe, Deutsch noch 4 stündig (mit Einschränkungen, Richtung des Profilfaches durch Wahl in 9. Klasse vorgegeben))... Ich geb aber zu, gerade, wenn ich jetzt meine eigenen Zahlen lese ![]() ![]() Aber eigentlicht wollte ich hier ja nicht so genau darauf eingehen ![]() Geändert von klaus52 (23-05-2005 um 23:17 Uhr). |
#7
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Seid wann geht es den Oberfranken schlecht? Sry verstehe jetzt nicht ganz was du meinst. Klär mich mal bitte auf.
Ich komme selber aus Franken/Mittelfranken/Nürnberg
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#8
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Viele haben 2 Naturwissenschaften 4-stündig genommen, Sport Französich und BK waren auch beliebt... das einzige andere Fach was sonst noch zustande kam, war Reli - und das nur weil wir einen ökumenischen Neigungskurs gemacht haben
![]() Das es nicht gnaz so extrem wie bei uns verlaufen muss, hab ich schon von einer anderen Schule aus der Stadt mitbkoemmen - dass bei euch nicht mal mehr Englsich im Klassenverband ist finde ich krass ![]() ![]() Aber zurück zum Thema: Zitat:
http://www.politikforum.de/forum/sho...896#post225896 Dann noch etwas aktueller (und kürzer ![]() http://www.daswillichwissen.de/Bayern#Wirtschaft Geändert von klaus52 (24-05-2005 um 00:20 Uhr). |
#9
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Das ist dann allerdings nicht an allen Schulen gleich, bei uns ist es so, dass lediglich Deutsch und Mathe in einem zwar etwas verkleinerten aber dennoch größtenteils erhaltenen Klassenverbund erhalten blieb. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, wie das bei euch gehen soll, dass man Geschichte, Gemeinschaftskunde und Erdkunde nicht als Neigungsfach wählen kann. Was bleibt denn dann noch übrig? Zweite Fremdsprache? Sport? Musik? BK?
Gut, ich gebe zu, man kann wenig abwählen, was mich als Schüler zwar stört aber insgesamt doch nicht allzu schlimm ist. |