|
#1
|
||||
|
||||
Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
Eine Zerschlagung der Gewerkschaften ist sicher auch nicht geplant, es sollen nur die einzelnen Betriebsräte gestärkt werden, in dem diese veralteten Flächentarifverträge nach und nach zu betrieblichen Lösungen umgewandelt werden. Außerdem soll der Kündigungsschutz lediglich gelockert werden um für mehr Beschäftigung zu sorgen. @raptorsf Guter Text, was heißt gut, eigentlich ein ziemlich trauriger Text, der aber viel Wahres enthält.
__________________
![]() |
#2
|
||||
|
||||
Eine Demokratie ist oftmals stabiler als eine Diktatur. Allerdings muss der demokratische Staat auch von seinen Bürgern akzeptiert und gestützt werden. Wenn diese Vorraussetzung nicht vorhanden ist, wiederholt sich das Schicksal der Weimarer Republik. Damals waren es die rechten Beamten und Militärs, die die Demokratie nicht akzeptierten und der NSDAP den Weg geebnet haben.
Wenn aber der Wille zur Demokratie gegeben ist, kann sie langfristig ein Land stabilisieren. Die USA sind trotz der aktuellen Ereignisse ein gutes Beispiel! Größere innere Konflikte gibt es kaum, während in der Diktatur jährlich ein anderer General putscht. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Der Spiegel für die Anti-Demokraten
__________________
-->Reviews von Gamern für Gamer bei Gamer-Oase.de<--
Oh, isn't there someone else you can annoy? Friends? Family? Poisonous reptiles? - Manfred in Ice Age |
#3
|
||||
|
||||
Du siehst in ungleichen Rechten die Gefahr für die Demokratie, ich in der einseitigen Belastung bestimmter Gruppen, in deinem Fall der Besserverdienenden.
|
#4
|
|||
|
|||
die schlechterverdienenden werden doch auch belastet, nur am prozentsatz gemessen nicht ganz so hoch.
|
#5
|
||||
|
||||
Zitat:
![]() ![]() Kündigungsschutz macht es den Unternehmern schwer, Leuten zu kündigen, nicht Leute einzustellen.
__________________
ΑΓΕΩΜΕΤΡΗΤΟΣ ΜΗΔΕΙΣ ΕΙΟΙΤΩ. BERGE BRAUCHEN KEINE MENSCHEN!
Geändert von Psycho Joker (30-05-2005 um 00:20 Uhr). |
#6
|
|||
|
|||
andernseits können die unternehmen mitarbeiter auch kurzfristig einstellen oder wenn sie nicht sicher sind ob sie den angestellten über monate oder gar jahre beschäftigen können.
|
#7
|
||||
|
||||
Zitat:
Dann weis man ja gar nicht mehr ob man morgen noch einen Job hat und wenn ja in welcher Firma und Branche. Und in manchen Firmen ist momentan jetzt schon der moderene Sklavenmarkt ausgebrochen, "machste das nicht kannste papiere abholen". Was ich von manchen leuten höre ist schauderhaft. Und dann wird es höchstens verstärkt. |
#8
|
|||
|
|||
Zitat:
Zitat:
und in welcher branche oder firma man arbeitet ist ja wohl egal. |
#9
|
||||
|
||||
PJ, hätte etwas mehr Weitblick von Dir erwartet. Natürlich klingt dieser Satz auf den ersten Blick unlogisch, wenn Du Dich nur etwas mit Volkswirtschaft beschäftigst wirst du jedoch sehen, dass es genau so ist!
Nicht irgendwelche Gesetze, Verordnungen oder gar Regierungen schaffen Arbeitsplätze sondern Unternehmen. Und Unternehmen schaffen Arbeitsplätze wenn die Rahmenbedingungen stimmen - und die stimmen z.B. wenn der Arbeitsmarkt dereguliert ist. Dies kann zwar im Einzelfall zu einer einfacheren und schnelleren Kündigung führen, aber es vereinfacht auch das neueinstellen von Leuten. Der Markt wird flexibler und somit wettbewerbsfähiger. Habe ja oben schon geschrieben, je reglementierter der Arbeitsmarkt ist je mehr Arbeitslose gibt es (siehe Italien, Frankreich, Deutschland...). Habe gestern bei Sabine Christiansen auch so eine Diskussion gesehen wo es genau um dieses Thema ging. Aber sorry, die Leute von der SPD (der Bürgermeister von Berlin war da ) und einer von den Grünen erzählen so einen Stuss! Verteufeln den Kapitalismus und kommen mit Beispielen wie von der Deutschen Bank - sowas ist vielleicht Publikumswirksam aber greifft überhaupt nicht. Wollt ihr zurück in die Planwirtschaft? Die Staatsquote ist glaub schon bei über 50 %, sowas hat doch nichts mehr mit Marktwirtschaft zu tun! Nach der Diskussion ist mir die deutsche FDP richtig sympathisch (das Parteiprogramm, nicht Westerwelle persönlich) und ich kann nicht verstehen, wieso die sowenig aktzeptiert ist in Deutschland. |
#10
|
|||
|
|||
kannst du die aussagen von spd, grüne und der fdp kurz zusammenfassen?
|
#11
|
||||
|
||||
ich würde es so zusammenfassen (aber vorsicht, das ist meine persönliche Meinung, ich bin Ausländer und kenne die Parteiprogramme und die genauen Hintergründe nicht):
SPD: Die ganzen Probleme haben die Vorgänger (Kohl etc.) verursacht. Die Reformen wurden schon eingeleitet aber die CDU/CSU hat die nötigen Reformen jeweils im Bundesrat blockiert. Grüne: Wir brauchen mehr Staat, mehr Kontrolle, stärkere Gewerkschaften und höhere Besteuerungen der Reichen (und Firmen) FDP: totaler Liberalismus, der Staat soll sich zurückhalten und die Unternehmen (und privat Personen) sollen von der Steuerlast befreit werden CDU/CSU: wollen den Haushalt in Ordnung bringen und erwägen eine (im Gegensatz zur FDP) eine Erhöhung der Mehrwertsteuer. Und dann war noch der Enkel von Adenauer da, der war sehr vernünftig. Hat kein Parteiprogramm aufgestellt und hat anstatt Schuldzuweisungen mögliche Wege aufgezeigt. Das war eigentlich der positivste Mann in der Runde ![]() |
#12
|
||||
|
||||
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
|
#13
|
||||
|
||||
du hast mich ja nach einer subjektiven Zusammenfassung gefragt. Habe mit Absicht keinen Kommentar und persönliche Meinung dazugefügt.
Aber von den Deutschen hört man wirklich immer das selbe. Die andern sind schuld, verändern kann man eh nichts und die Steuern müssen erhöht werden weil wir zukünftig mehr Ausgaben haben. Hallo? Wacht mal auf, wo sind die Deutschen welchen nach dem Krieg das Wirtschaftswunder vorbereitet haben? Haben die auch so gejammert? Ich glaube nicht, die haben nämlich angefangen zu arbeiten! Und das solltet ihr auch mal tun (zumindest im Kopf) - bei den meisten Deutschen gibts scheinbar eine totale, mentale Blockade (es geht eh nix, die andern sind schuld, die andern können eh nichts ändern und ich schon gar nicht.... jammerjammerjammer) |