|
#1
|
||||
|
||||
An einem Tisch, vom ganzen Trubel anscheinend unberührt, sitzt ein Mann. Als er bemerkt, dass sich ein paar Blicke zu ihm wenden, sieht er etwas missmutig von seinem Kleincomputer auf, auf welchem er offensichtlich die Veranstaltung protokolliert hat. Er selbst war wohl früher mal sportlich, aber das ist schon lange her: Muskeln sind ihm geblieben, jedoch zeichnen sie sich etwas undeutlich unter seiner Haut ab, was er wohl zu vielen Geschäftsessen und zu wenig Bewegung zu verdanken hat. Er trägt einen korrekten grauen Anzug, der ebenso wie seine simple Frisur und die Hornbrille, durch die seine vollkommen roten Augen blicken, die Umstehenden erkennen lassen, dass es sich um einen hoffnungslosen Langweiler handelt. Wahrscheinlich auch noch ein Computerfreak. Sammelt wahrscheinlich Briefmarken. Nie im Leben ist der verheiratet. Aber wenigstens riecht er nicht ganz so streng...
Er seufzt unhörbar, während er sich die Gedanken der Umstehenden vorstellt, und zieht ein weiteres Gerät aus seiner Brusttasche. Wenige Knopfdrucke später liegt es gut sichtbar auf dem Tisch. Es handelt sich anscheinend um seinen Ausweis, der folgende Informationen preisgibt: Name: Lonee Vorname: Khi Geschlecht: Männlich Alter: 33,12466853 (dynamische Berechnung nach terraner Standardzeit) Nationalität: Freier Bewohner der Sternenrepublik Restdaten nicht zugänglich - Dekodierungsvorgang erforderlich Als sich die Augen wieder auf den Mann selbst richten, ist der schon wieder mit seinem Kleincomputer beschäftigt. |
#2
|
||||
|
||||
Nach einer kurzen Zeit der Ruhe fiel ein Stuhl krachend um. Bei diesem Stuhl war ein weiser Laborkittel zu sehen, der nach irgendetwas unter dem Tisch fischte und anscheinend dabei den Stuhl zum Kippen gebracht hatte.
Ah, da bist du ja!, war eine dunkle Stimme von unter dem Tisch zu vernehmen. Nun tauchte ein grauhaariger Kopf hinter dem Tisch auf. Er schaut sich in der Menge um. Oh, äh, ja ich wollte niemanden unterbrechen. Doch ich habe meinen Stift, dabei wurde das Corpus Delicti hervorgehoben und präsentiert, fallengelassen und gesucht. Dabei drehte sich der ältere Herr um und richtete seinen Stuhl wieder auf. Als ihn der Großteil nach dieser ihm einleuchtenden Erklärung immer noch fragend ansah. Ja, ich benutzte noch Stifte!, etwas verwundert, dass immer noch nicht alles geklärt schien, sah er in die fragenden Gesichter. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, die Anwesenden warteten nicht auf eine Erklärung, sondern auf seine Vorstellung. Er faltete den vor Ihm liegenden Zettelstapel und steckte ihn in seinen Laborkittel. Danach nahm er seinen Stift und steckte ihn an die Brusttasche. Er stand auf, dabei wäre der Stuhl beinahe abermals nach hinten übergekippt, doch er konnte ihn noch mit einer schnellen Handbewegung davon abhalten. So fing er an zu sprechen: Mein Name ist Nemo Esse, um vollständig zu bleiben Diplom-Ingenieur Nemo Esse. - Und ja ich bin mir der Bedeutung meines Namens bewusst und haben ihn aus genau diesem Grund. Wie alle Spezies mit optischen Rezeptoren schon festgestellt haben dürften, bin ich ein Mitglied der Spezies Mensch. Geboren auf dem Planeten Erde. Bin aber wider erwarten Bürger der Sternenrepublik, da bei mir Automobile nicht zwangsläufig Reifen benötigen. Es ist ja auch wider der Physik Energie in eine Lösung für die Rollreibung zu stecken, wenn allen bekannt ist, dass diese zu mindest an der Kontaktstelle Fahrzeug Erde nicht auftreten müsste. Man könnte einfach ein sich implizit schließendes Magnetfeld unter dem Fahrzeug erzeugen, welches Invers zu dem geologischen Magnetfeld des Planeten ist. Ja, aber warum sollte man sich das Leben so einfach wie möglich machen, wenn man es doch auch so schön verkomplizieren kann. Er umgriff sein Kinn und sann kurz nach. Es war ruhig. Wo war ich stehen geblieben. Ach ja Vorstellung. Ja wie schon gesagt mein Name ist Diplom-Ingenieur Nemo Esse, Bürger der Sternenrepublik und gehöre der Spezies Mensch an. Ich wandle seit über 40 Jahren unter den Sternen und verbringe meine Zeit damit mathematische und physikalische Probleme zu lösen, dies ergab sich aus meinen Beruf als Elektrotechniker. Sie wissen ja wie das ist, da kommt man von einem zum anderen und vom hundertstel ins tausendstel. Zum Beispiel der Hyperraumantrieb ist eine komplexe Lösung für ein einfaches Problem. Wenn man sich jetzt mal überlegt... Der grauhaarige Mann verstummte und setzte sich. Nach kurzer Zeit sah er auf: Ja, so ist es. Ich glaube, dies soll erst einmal als Vorstellung genügen. Bei diesen Worten holte er den Pack Zettel aus seiner Tasche und nahm seinen Stift aus dem Kittel um damit herumzuspielen während des Senierens. Geändert von LordMordred (04-10-2005 um 15:22 Uhr). |
#3
|
||||
|
||||
Es saß ein mann an der Bar und trank sein bier . Doch dann fing ein Mann streit an und schlug eine Frau da stand der mann auf und haute den typen eine rein. Und lud die Dame auf ein Drink ein . Es ging ein gerücht um das der Man Kiffer hieß und ungefair 23 jahre alt war , mann sah ihm auch an das er ein Mensch war .
Geändert von LordMordred (04-10-2005 um 15:45 Uhr). Grund: Sig entfernt |
#4
|
||||
|
||||
Ein junger Mann blickte in die Runde und verfolgte das Geschehen ohne selbst wirklich daran teilnehmen zu wollen. Er war jedoch sehr gezeichnet vom Leben und daher dürfte sein Alter vermutlich von allen Anwesenden zu hoch eingeschätzt werden. Er war nicht gerade motiviert sich dieser Runde vorzustellen. Er war eh nie ein guter Redner gewesen und ein wenig befremdlich kam ihn diese Versammlung eh vor. Er hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Sein Nachbar hatte jedoch gerade geendet und als Feigling wollte er nicht gesehen werden, daher ergriff er das Wort.
Mein Name ist Steve Berringer und ich komme vom Planeten Sigma VI, einem Minenplaneten der Terran Space Federation. Das Leben dort ist hart und deprimierend. Minenarbeiter wollte ich jedoch nie werden. Es gibt aber praktisch nur zwei Berufe auf Sigma VI: Minenarbeiter und Frachterpilot - schließlich muss ja jemand die ausgebuddelten Erze an den Bestimmungsort bringen. Ja und nun bin ich eben Pilot. Er hatte nicht den Eindruck, dass sich irgend jemand für seine Geschichte interessierte. Wer war er denn schon? Ein Arbeiter aus einer Randkolonie. Kamen von dort fähige Leute? Steve, der vergaß sein tatsächliches Alter zu nennen, setzte sich und hatte endgültig die Lust verloren mehr Informationen über sich preiszugeben. Vor allem da eines seiner Ziele dem Charakter dieser Versammlung doch ein wenig widerstrebt... Geändert von LordMordred (05-10-2005 um 10:42 Uhr). Grund: Sig entfernt |
#5
|
||||
|
||||
Weitere Personen stellen sich der Reihe nach vor, der eine mehr der andere weniger motiviert. Sie kommen von überall her, Glücksritter, Abenteurer, flüchtige Sträflinge, Piraten und andere Schmeißfliegen der Galaxis. Ein bunter Haufen, der nicht unbedingt zusammenzupassen schien. Endlich erhebt sich wieder der Gastgeber:
Ah, sehr gut, sehr gut. Nun, da wir uns jetzt alle kennen kennen, kommen wir zum nächsten Teil unserer kleinen Feier. Warum sind Sie alle eigentlich hier? Ich weiß nicht, ob sie mit der Sage von Emar vertraut sind. Das Ausbleiben eienr Reaktion lässt erahnen, dass keiner weiß um was es geht. Nun ich habe auch nichts anderes erwartet, kaum jemand heutzutage kennt diese alten Mythen noch. Die Sage handelt davon, dass vor lange vor der Gründung der Republik auf Faeriur ein Volk lebte, die Emar, welches 5 Steine als Heiligetum veehrte. Dabei soll es sich um Steine handeln, die zusammengefügt mächtige Zauberkräfte entfalten sollen. Natürlich ist das Schwachsinn, wie wir alle wissen, gibt es sowas wie Zauberkräfte nicht. Mir gehts es aber mehr um den materiellen Wert der Steine. Ich bin leidenschaftlucher Archäologe, daher will ich diese Steine besitzen. Und hier kommen Sie alle ins Spiel. Sie sollen mir diese Steine besorgen, denn von 4 Steinen ist der Standort bekannt. Allerdings ist es mir unmöglich, auf diese mit legalen Mitteln zuzugreifen. Daher benötige ich Ihre Hilfe, Sie sollen mir diese Steine besorgen. Wenn Sie diese Aufgabe vielleicht als zu einfach oder zu primitiv bezeichnen sollten, bitte tun Sie das. Aber die Belohnung dafür dürfte Sie doch gnädig stimmen. Wer diese Aufgabe nun für mich übernehmen wird, dass wird dieses gerät hier entscheiden, dass ich zuvor bereits mit ihren dante gefüttert habe Wariubr zeigt auf einen organischen Klumpen, der pulsiert und pfeift. Ja, das ist ein X-89, ein künstliches Gehirn, dass die meisten Computer in die Tasche steckt. Entwickelt wurde es von der Chi Tara. Das Gehirn ist mit einem Sender verbunden, das dazugehörige Empfangsgerät bekommen Sie alle. Wenn das Gehirn dann ausserwählt für diese Aufgabe, denn werde ich morgen früh hier wieder erwarten und dann mit weiteren Instukrtionen versorgen. Für die anderen heißt es dann Pech gehabt, tut mir leid. Ich lasse Sie nun allein, in Zuwesar sind im Hotel Zuwesar Inn Zimmer für sie reserviert, dort können Sie sich zurückziehen, wenn Sie wollen. Wenn nicht, tja, dann machen Sie halt die Stadt unsicher, es ist Ihre Sache. wir sehen uns dann morgen früh, Gleiter stehen für die bereits, um nach Zuwesar zurückzu kommen. Achja, eines noch, Sie sollten alle Diskretion hierüber halten, tun Sie das nicht, dann muß ich Sie leider darauf hinweisen, dass ich gute Freunde bei der Chisrmansichen Mafia habe und ich glaube nicht, dass irgendmand von ihnen gerne Bekanntschaft mit jener schließen möchte.Gute Nacht Sprichts und verschwindet aus dem Saal.jeder bekommt ein Empfangsgerät und dann werden die Gäste raus zum Parkpltz geführt, wo mehrere Schwebefahrzeuge auf Ladung warten. Währenddessen bekommen 4 Geräte ein Signal gemeldet, es sind die von Mishka, Khi Lonee, Nemo Essen und Steve Berringer. |
#6
|
||||
|
||||
Khi lässt sich nichts anmerken. Gelassen steigt er in den für ihn reservierten Gleiter. Gelassen steigt er am Hotel wieder aus, gelassen lässt er sich zu seinem Zimmer führen.
Die Gelassenheit verschwindet plötzlich, als er alleine ist. Sofort ist das Protokoll aufgerufen, sofort werden die Daten der Teilnehmer an der Veranstaltung durchgegangen. Bei einem solchen Geschäft kann es einfach nicht sein, dass nur.... Khi entscheidet sich plötzlich um. Diese ganze Sache ist doch eigentlich gar nicht nötig. Was wäre schon die schlimmste Konsequenz? Wie sollten sie es jemals erfahren? Und vor allem würde die ganze Sache ja niemandem direkt schaden - ein Exzentriker, der Steinchen sammelt. Hobbygeologe, Hobbyarchäologe. Hobbyspinner. "Ha, ich sollte gerade reden..." Der Entschluss verfestigte sich. Seit Jahren arbeitete er schon. Niemals ein einziger Bonus, niemals ein Danke. Die Tatsache, dass er niemals in seinem Leben Hunger leiden wird, wird geflissentlich ignoriert. Geld ist nicht direkt wichtig. Khi wollte wissen, dass seine Arbeit genau so wichtig ist wie die seines Vaters. Dass er der Gesellschaft einen Dienst erweist. Und Mutter braucht eine neue Einrichtung für die Küche, eine dieser modernen Küchenzeilen, die alles alleine machen. Sie war ja auch nicht mehr die Jüngste. Er würde den Auftrag annehmen und die Steine finden. Keinen Grund, übereifrig zu sein - er schaltete den Computer wieder aus. Seine PGE hingegen sollte ihm heute durchaus noch nützlich sein. |
#7
|
||||
|
||||
Mishka schaute nachdenklich auf ihren blinkenden Empfänger, wärend sie in einem der Schwebefahrzeuge zur Stadt gebracht würde. Man hatte sie also ausgewählt. Allerdings war der Auftragt wesentlich unspektakulärer, also sie es sich vorgestellt hatte. Einem Mythos hinterherrennen, nun ja. Wenigstens gab es Anhaltspunkt, ihr gefiehl die Idee kaum eine Ewigkeit hinter etwas herzujagen, das es womöglich gar nicht gab. Wenn man ihr sagte, wo die Steine waren, war es ihr letztendlich egal ob die Steine echt, wertvoll, oder einfach Fälschungen waren. Sie holte ihr PGE hervor, und suchte nach Einträgen über die Legende. Vieleicht war ja verzeichnet, wo die Steine zu finden sein sollten, auch wenn sie es bezeifente. Aber "von 4 Steinen ist der Standort bekannt" konnte auch Museen oder Privatsammlungen bedeuten. Auf so etwas primitives wie Diebstahl hatte sie eingentlich keine Lust, aber solange die Bezahlung stimmte...
Sie stieg aus, als das Fahrzeug landete, und erkundigte sich bei dem Fahrer nach dem Hotel. Wie sich herausstellte, war es gleich um die Ecke. Sie holte sich den Schlüssel für ihr kleines Einzelzimmer und überlegte, ob sie noch auf eine Nachttour gehen sollte. Allerdings, wenn Waribur sie gleich am nächsten Tag losschicken wollte war eine guter Nachtschlaf vieleicht nicht zu verachten... Geändert von LordMordred (05-10-2005 um 14:23 Uhr). Grund: Sig entfernt |
#8
|
||||
|
||||
Die Bediensteten, kamen auf Nemo Esse zu um Ihn zur Tür zu begleiten, daraufhin blickte er auf.
Sie wünschen? Einer der Bediensteten antwortet: Wir sollen Sie nach draußen begleiten! Sichtlich überrascht entgegnete Nemo während er seine Zettel wieder zusammenräumt. Wie nach draußen, ich dachte ... Ach das war schon die Information? Na schön, ich bin auch kein Freund vieler Worte Auf dem Weg nach draußen versuchte Er sich an das zu erinnern, was er jetzt von dem Gespräch mitbekommen hatte. -Ja wir sollen einer Legende nachjagen, dessen Richtigkeit bezweifelt wird. - Hmm, welch Zeitvergeudung. Und wir sollen für einen ... naja lassen wir das - Warum wollte irgendjemand Steine dessen Zweck bestritten wird und dafür auch noch Geld zahlen. Warum sollte man Steine stehlen eine Kohlenstoffverbindung, die jedes bessere Labor herstellen konnte? - So in Gedanken versunken wurde Er nach draußen geleitet und nur der Hilfe seiner Begleiter war es auch zu verdanken, dass dabei nicht noch mehr Einrichtung zu leiden hatte, denn auf dem Weg kam ein nostalgischer Kerzenständer bedenklich ins Schwanken. Kurz darauf wurde er von einem Signal aus seinen Gedanken gerissen. Zunächst suchte er in seinen Hosentaschen nach seinem Kommunikator um mit einem verwirrten Blick festzustellen, dass dieser nicht die Quelle des Signals war. Danach griff er erst in die linke Innentasche, um dann ärgerlich aus der rechten das PGE zu ziehen und es kopfschüttelnd wieder wegzustecken, denn dieses war auch nicht der Sender des Signals. So suchend stieg er in das nächste Fahrzeug, um im Fahrzeug endlich den Übeltäter, nämlich den Funkempfänger des künstlichen Gehirns, zu finden. Nachdem die Quelle und somit auch der Zweck des Signals ihm bekannt war, verfiel er wieder in seine Gedanken. - So ein von nichthumanoiden geschaffenes künstliches Gehirn hat mich ausgewählt eine sinnlose Aufgabe, welche noch dazu nicht ganz legal ist, auszuführen. Jaja, man muss ein Problem nur so einfach formulieren, dann kann selbst ein Gerät mit nur 0 und 1 Entscheidungen fällen. Warum kam es eigentlich zu der boolschen Arithmetik ....- Joe reiß dich zusammen! sprach er zu sich selbst Wir müssen jetzt eine Entscheidung fällen. Ich spreche schon wieder mit mir selbst. Mit wem auch sonst ist ja keiner außer mir hier, und warum sollte ich mit einem Autopiloten reden. Ohne es zu merken fiel er von dem Selbstgespräch wieder zurück in seine Gedanken. - Ok, fassen wir mal die Fakten zusammen: Herr Waribur will sein Geld dafür loswerden, das sich Leute den fünf Steinen aus einer Legende bemächtigen. Von 4 Steinen sind die Aufenthaltsorte bekannt, ergo in einem Besitz eines Menschen der diesen oder diese Steine nicht los werden will, weil andernfalls könnte der Herr Hobbyarchäologe diese auch kaufen. Und ein künstliches Gehirn geht nach der Problemdefinition davon aus, dass ich hilfreich dabei wäre? - Hört sich nicht unbedingt nach einem naturwissenschaftlichen Problem an - Wobei man ja nicht wissen kann wo sich der 5 Stein verbirgt - Eventuell ist da das wissenschaftliche Problem zu suchen... Hmm, oder suchen sie einen Elektrotechniker, der auch mal weiß, was er da macht. Ach das waren noch Zeiten, als wir während des Studiums im Labor noch Platinen gefertigt haben und die Feiern erst. Da war...- Er wurde von einer blechernen Stimme unterbrochen: Sie haben Ihr Ziel erreicht Wie aus einem Reflex heraus, antwortete er Danke, schönen Tag noch, wobei er gleich darauf den Kopf schüttelte - ich habe gerade einem Autopiloten einen schönen Tag gewünscht, ja manchmal glaube ich meine Studenten hatten Recht, als sie mich verwirrt nannten - Während er langsam ins Hotel schlenderte, um sich den Schlüssel zu holen fiel ihm der Funkempfänger, den er noch in der Hand hatte wieder ein. - Achja, ich soll ja morgen wieder dorthin, hat er eigentlich ne Uhrzeit angegeben oder wird er sich bei uns melden? - Ach nein morgen früh, nur früh ist wieder eine sehr dehnbare Zeitangaben, warum haben solche Menschen eigentlich etwas gegen konkrete Angaben. Früh ist für mich zehnhundert, aber das meint er bestimmt nicht, andere empfinden nullachthundert schon als spät. Immer diese unkorrekte Ausdrucksweise. So ich werde mir jetzt ein Bier genehmigen. Ja das ist eine gute Idee.- Mit diesem Gedanken ging er in Richtung Bar, um mit Erschrecken festzustellen, dass es hier nur künsliches Bier gab. Und trotz allen Beteuerungen der Hersteller, er schmeckte den Unterschied. - Naja dann muss es halt doch dieses Gesöff tun. So wie war das jetzt mit früh? Ich entscheide mich für null neunhundert, dass ist für mich früh genug. Also lass uns mal etwas über die Steine in Erfahrung bringen- Bei diesem Gedanken holt er das PGE aus der linken Tasche nachdem er es vergeblich in der Rechten suchte. Er tippte etwas argerlich über die immerwährende Suche ein paar Suchbegriffe ein und las. Geändert von LordMordred (05-10-2005 um 16:19 Uhr). |
#9
|
||||
|
||||
Steve war nach der Versammlung irritiert. Er versuchte klare Gedanken zu fassen, scheiterte aber und entschied sich zum Gleiter zu gehen. Widerwillig benutzte er den Gleiter, da er den Autopiloten nicht abstellen konnte. Steve hatte Autopiloten schon immer gehasst, da er gerne selbst Verantwortung übernimmt und wie viele Bürger der Terran Space Federation an Traditionen festhält. In diesem Fall heißt das: Man steuert sein Fahrzeug selbst. Hinzu kam natürlich, dass Autopiloten der natürliche Feind eines jeden Frachterpiloten waren. Dennoch war Steves Arbeitsplatz relativ sicher, da es ab und zu Grenzkonflikte gab und bei unvorhersehbaren Ereignissen menschliche Piloten unersetzbar sind.
Nachdem er im Hotel angekommen war bezog er sofort sein Zimmer. Er ist es gewohnt in Hotels, leider aber auch in heruntergekommenen Raumhäfen zu übernachten. Man sah Steve die Freude über dieses Hotel sichtlich an. Alles war zu seiner vollen Zufriedenheit. Nach einer kalten Dusch entdeckte er den Empfänger, der munter Signale von sich gab. Sein erster Gedanke: „Schade, nix mit Ausschlafen.“ Sein zweiter: „Ist das jetzt gut oder schlecht?“ Steve war verunsichert. Eigentlich versucht er fast jede Gelegenheit zu nutzen um seiner Heimatwelt zu entkommen. Aber das ganze kam ihm doch sehr bizarr vor. Auf jeden Fall war er der Meinung mehr Informationen zu brauchen. Er suchte das Kommunikationszentrum des Hotels auf und versicherte sich, dass es niemanden möglich war zu sehen, welche Eingaben er tätigt. Angespannt verließ er das Kommunikationszentrum wieder und suchte sein Zimmer auf. Sein Bedürfnis nach einem guten Whiskey konnte er dort jedoch nicht stillen. Er fand sich damit ab und entschied sich schlafen zu gehen. Sicher ist es nur von Vorteil am nächsten Morgen bei klarem Verstand zu sein. Geändert von LordMordred (05-10-2005 um 21:06 Uhr). Grund: sig entfernt |