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Wenn du mir zutraust intelligent zu sein, traue ich es dir ebenfalls zu. Ich habe von anfang an lediglich geschrieben, dass die Schweizer Banken nach dem 2. WK die Auszahlung an Nachfahren ermordeter Juden verweigert haben. Dies haben die Schweizer Banken jetzt nach einem Gerichtsurteil auch anerkannt und war verpflichtet eine gewisse Spende zu entrichten. Dass es genügend Beschwerden gab muss den Banken ja bewusst gewesen sein. Dass sie aber solange damit gewartet haben, bis es zu einem Gerichtsurteil kam und sie danach ihre offensichtliche Schuld eingestanden, ist mir schleierhaft. Sie hätten all diese Gelder, die nicht 100% zu vermitteln waren gleich nach dem 2. WK in einen Fondus einzahlen können oder eine eigene Treuhand dafür gründen können. Stattdessen haben sie lieber die Gelder weiter in den Banken gelassen und damit gearbeitet. Dass es ein Fehler war habt ihr ja eingesehn und bestätigt. Das allein war mein Beweggrund das zu erwähnen. Nun mussten die Banken eben einge gewisse Spende leisten, was euch natürlich aufstösst, da der Fall an sich nicht als ganzes zu erfassen ist. Die Höhe dieser Spende ist mir egal, auch dass die Richter sich in News York vorerst nicht mehr grosse Gedanken machen müssen wegen ihrer Miete. Mir ging es einzig darum, dass in der Zeit nach dem 2. WK die Banken halt etwas eigen reagiert haben. Mehr nicht. Die gesamte Nachgeschichte mit dem Urteil betrachte ich neutral. Und ihr reitet da immer und ewig nur auf das Gerichtsurteil herum und nicht darauf, was ich ansprach: Der Fehler.
Junker |